Merkmale: 3,5 Prozent Zinsen sind sogar bis Ende 2010 garantiert, allerdings nur für Geldbeträge bis 25.000 Euro. Das Online-Tagesgeld der Tochter der französischen BNP Paribas gibt es zu diesem Satz aber nur, wenn man als neuer Kunde Wertpapiere in Höhe von mindestens 6.000 Euro bei ihr deponiert. Diese Aktion geht bis Ende Februar.
Stärken: Der Zinssatz ist unübertroffen und garantiert bis Ende dieses Jahres. Die Zinsgutschrift erfolgt quartalsweise, so dass ein Zinseszinseffekt eintritt. Das Tagesgeldkonto ist genauso gebührenfrei wie das Wertpapierdepot. Es gilt die hohe deutsche Einlagensicherung, da Cortal Consors dem deutschen Einlagensicherungsfonds angehört.
Schwächen: Diesen hohen Zins gibt es eben nur, wenn man bereits irgendwo anders Wertpapiere deponiert hat und einen Teil davon oder das Ganze im Mindestwert von 6.000 Euro dem Discount-Broker überträgt. Das Depot selbst ist zwar kostenlos, doch wer mehr als einmal im Jahr Fonds oder Aktien kauft oder verkauft, der zahlt bei Cortal Consors deutlich mehr als bei vielen anderen Discountbrokern. Da sind die Mehrzinsen im Vergleich zu anderen Anbietern schnell aufgebraucht!
Wettbewerber: Ähnliche Offerten gibt es meist von Konkurrenten, etwa der DAB Bank, die 2,5 Prozent auf das Tagesgeld anbietet, deren Bedingungen aber noch viel komplizierter sind. Attraktiver ist die Offerte der Netbank: Hier gibt es 2,25 Prozent auf dem Girokonto und das Depot ist kostenlos. Für Wertpapiertrades nimmt die Hamburger Online Bank jedesmal nur zehn Euro, ganz unabhängig von der Höhe der Order. Bei einer Order über 5.000 Euro verlangt Cortal Consors bereits 18,40 Euro. Wer öfter höhere Beträge handelt, kommt dann bei Netbank oder Flatex (6,75 Euro bei 5.000 Euro) viel besser weg.
Fazit: Diese Offerte ist nur interessant für Leute, die selten Aktien oder Fonds kaufen und verkaufen und ihr Depot bei einem Anbieter haben, der Depotgebühren fordert und noch mehr für Transaktionen nimmt als Cortal Consors.