Merkmale: Das Paket enthält eine private Haftpflicht-, eine Unfall-, eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Riesterrente. Man schließt einzelne Policen ab, die auch einzeln kündbar sind. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind die Beiträge nach Alter gestaffelt.
Schwächen: Die Beiträge für den Komfort-Schutz in der privaten Haftpflichtversicherung sind mit rund 130 Euro im Jahr zu teuer. Der Basisschutz für rund 45 Euro reicht dagegen vom Deckungsumfang nicht aus. Auch die Unfallversicherung ist mit einem Jahresbeitrag von rund 230 Euro für einen 20 Jahre alten Studenten bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro schlicht zu teuer.
Stärken: Die Versicherungsbedingungen sind durchweg fair. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist günstig: Ein 15 Jahre alter Nichtraucher steigt für eine Rente von 1.000 Euro im Monat mit einem Jahresbeitrag von rund 200 Euro ein. Ab dem 20. Lebensjahr zahlt er dann 400 Euro im Jahr, ab 25 Jahren bis zum Rentenalter 500 Euro im Jahr.
Wettbewerber: Eine private Haftpflichtversicherung gibt es bereits ab 70 Euro im Jahr. Die Unfallversicherung für rund die Hälfte, z.B. Ostangler Versicherungen, Grundeigentümer (siehe
Versicherungsvergleichsrechner auf biallo.de). Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung liegt die Generali gut im Rennen: Die Alte Leipziger verlangt konstant in allen Versicherungsjahren rund 500 Euro, andere Versicherer bis zu 850 Euro im Jahr, z. B. Württembergische, Bayern Versicherung, Öffentliche Berlin, Delta Lloyd.
Fazit: Die Prioritäten sind richtig gesetzt, aber nicht alle Policen sind für alle sinnvoll: Diese Altersgruppe ist meist noch bei den Eltern in der privaten Haftpflicht mitversichert. Auf eine Unfallversicherung kann man oft verzichten, eine Riesterrente macht erst für Berufstätige Sinn. Herauspicken sollte man die Berufsunfähigkeitsversicherung, die gute Bedingungen zu einem günstigen Preis bietet.