Merkmale: Dieses
Tagesgeldkonto lässt sich über das Internet führen, aber auch per Telefonbanking. Damit ist es auch für Leute interessant, die kein Internet-Banking machen. Nur private Kunden können es eröffnen, also keine Firmen. Der Zins wird einmal jährlich gutgeschrieben. Das Handling über das Internet ist einfach und übersichtlich. Eingezahlte Beträge wandern zurück auf ein Referenzkonto, also ein Gehaltskonto bei einer Bank oder Sparkasse oder auch auf ein
Gehaltskonto bei der ING-Diba.
Stärken: Angesichts des derzeitig niedrigen Zinsniveaus sind beide Zinssätze attraktiv, zumal die Inflationsrate gegen Null geht. Zum Vergleich: Der
Biallo-Index aller Tagesgeld-Anbieter liegt momentan bei 1,02 Prozent. Hierbei muss man jedoch berücksichtigen, dass darin all die Sparkassen-Offerten nicht enthalten sind, die ihre Kunden mit Sparbuchzinsen von 0,5 Prozent und weniger abspeisen! Würde man diese aufnehmen, wäre der Durchschnittszins noch deutlich niedriger. Der Zins von 2,0 Prozent ist bis zum 31.8.2010 garantiert. Den Zins gibt es vom ersten bis zum letzten Euro.
Schwächen: Der Zins wird nicht wie üblich viermal, sondern nur einmal im Jahr verzinst. Der Zinseszins-Effekt ist jedoch minimal.
Wettbewerber: Comdirect bietet etwas mehr, nämlich 2,10 Prozent. Diesen Zins erhält man jedoch nur bis 5.000 Euro, darüber fällt er stark ab. Bei
1822direkt gilt die Neukunden-Offerte von 2,00 Prozent nur bis 100.000 Euro. Die
Bank of Scotland bietet 2,10 Prozent bei geringerer Sicherheit.
Fazit: Eines der derzeit bundesweit attraktivsten Angebote bei vergleichbarer Einlagensicherung.