Merkmale: Voraussetzung für die Eröffnung des Studentenkontos ist die Vorlage einer aktuellen Immatrikulationsbescheinigung. Die Kontoführung geschieht online, die Nutzung ist gebührenfrei. Die
ING-Diba spendiert je eine Giro- und Visa-Card gratis zum Konto, auf Wunsch werden auch Partnerkarten ausgestellt und ein Dispokredit eingeräumt. Fonds- und Aktiensparer können zusätzlich ein Wertpapierdepot ordern.
Stärken: Das Konto überzeugt vor allem durch geringe Kosten. Weder die Kontoführung noch die ausgegebenen Geld- und Kreditkarten (inklusive Partnerkarten) oder das Wertpapierdepot verursachen Gebühren. Während die Gebührenfreiheit bei vielen Banken mit Beginn der Berufstätigkeit endet, bleibt das Konto der ING-Diba weiterhin kostenlos. Im Gegensatz zu vielen Instituten gewährt die Frankfurter Direktbank für Studenten auch ohne die Bestätigung regelmäßiger Geldeinkünfte einen Dispokredit von bis zu 500 Euro. Mit der Visa-Card kann man im gesamten Euroraum an über 400.000 Geldautomaten kostenlos Bargeld abheben. Bei Kontoeröffnung bis 30. Juni 2012 und Nachweis des regelmäßigen Geldeingangs von 300 Euro, spendiert die Diba eine Gutschrift von 50 Euro.
Schwächen: Die Bargeldversorgung über die Visa-Card ist nur im Euroraum kostenlos, viele Direktbank-Konkurrenten verzichten weltweit auf Gebühren. Der Dispozins liegt mit 8,75 Prozent im guten Mittelfeld, einige Wettbewerber berechnen weniger.
Wettbewerber: Girokonten bei privaten Filialbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind während des Studiums ebenfalls kostenlos, dieser Vorzug erlischt jedoch in der Regel mit Studienende. Das Gleiche gilt für Kreditkarten und Wertpapierdepots. Direktbanken sind oft großzügiger und behalten die Gebührenfreiheit bei.
Fazit: Nutzen Studenten Internetbanking, dann ist das Girokonto der ING-Diba sehr empfehlenswert. Geringe Gebühren, guter Service und viele mögliche Extra-Features sprechen für sich. Als kostenloses Basiskonto kann es auch im späteren Berufsleben eine tragende Rolle spielen.