Merkmale: Das
Top-Girokonto lässt sich über die Filiale genauso führen wie über das Internet. Es fällt keine monatliche Grundgebühr an. Wer den Kontoauszugdrucker nutzt und Überweisungen über die Terminals oder online tätigt, dem werden auch dafür keinerlei Gebühren in Rechnung gestellt. Guthabenzinsen gibt es keine, aber ein gebührenfreies Tagesgeldkonto, das man dazu buchen kann.
Stärken: Dies ist bundesweit das einzige gebührenfreie Konto, das praktisch jeder bekommt, gleich ob Angestellter, Rentner oder auch Arbeitsloser. Der Verzicht auf die monatliche Grundgebühr wird auch nicht wie bei vielen Wettbewerbern an die Höhe eines bestimmten monatlichen Gehaltseingangs gebunden. Die Maestro-Karte kostet null Euro genauso wie die Mastercard. Es stehen 9.000 Geldautomaten der Cashgroup (Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank, Hypovereinsbank usw.) sowie zusätzlich über 1.000 Shell-Tankstellen für eine kostenlose Bargeld-Versorgung im Inland zur Verfügung.
Schwächen: Es gibt bundesweit nur 94 Filialen. Der Dispozins ist mit 12,0 Prozent etwas höher als bei anderen Filialbanken, aber niedriger als bei den meisten Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken.
Wettbewerber: Filialisten wie SEB, Santander Consumer,
Postbank oder Commerzbank verlangen einen bestimmten monatlichen Geldeingang, die Hypovereinsbank eine monatliche Mindestsparrate, damit keine monatliche Grundgebühr anfällt. Regionale Banken und Sparkassen verzichten auf diese Kosten meist nur, wenn das Konto online geführt wird. Zudem gibt es fast nirgendwo eine Kreditkarte ohne eine jährliche Gebühr.
Fazit: Wer nach einem wirklich gebührenfreien Girokonto sucht und eine Filiale der Norisbank in der Nähe hat, ist mit dem Top-Girokonto bestens bedient.