Merkmale: Jeden Monat sind bei diesem
Tarif 100 Gesprächsminuten in alle deutschen Netze inklusive. Monatspreis: zehn Euro. Bei Online-Buchung gibt es wahlweise 15 Prozent Rabatt auf die monatliche Rechnung oder monatlich 100 Frei-SMS. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwei Jahre.
Stärken: Wer mobil ins Internet gehen will, kann zwischen minuten- und volumenbasierter Abrechung wählen. Regulär kostet die mobile Internet-Nutzung neun Cent pro Minute. Für monatlich zehn Euro lassen sich 200 MB an Datenvolumen dazubuchen, 30 MB gibt es für fünf Euro im Monat.
Schwächen: Die 100-Inklusivminuten sind schnell verbraucht, denn O2 rechnet nicht sekundengenau, sondern minutengenau ab. Wer also einen Anruf von 20 Sekunden tätigt, bekommt die volle Minute berechnet. Sind die Inklusivminuten verbraucht, kostet jede weitere Minute in alle deutschen Netze 29 Cent, der reguläre SMS-Preis liegt bei 19 Cent. Dreist: Der Kunde kann seine bisher verbrauchten Minuten und SMS nicht abrufen, weiß also nicht, wie viel er noch ohne Zusatzkosten telefonieren bzw. simsen kann. Ebenfalls unerfreulich: Ungenutzte Inklusivminuten verfallen nach einem Monat. Wer also im einen Monat wenig telefoniert und im nächsten viel, wird doppelt bestraft. Und: Auch für das Abrufen der Mailbox nimmt O2 stolze 29 Cent pro Minute.
Wettbewerber: Vodafone hat mit
Vodafone Allnet 100 einen vergleichbaren Tarif im Programm. Monatspreis: 9,95 Euro. Günstiger telefoniert es sich beim O2-Discounter
Fonic. Anrufe in alle deutschen Netze und in 50 ausländische Festnetze kosten hier neun Cent pro Minute. 200 MB an Surfvolumen gibt es für monatlich 9,95 Euro.
Fazit: Der Tarif ist wegen der fehlenden Kontrollmöglichkeit äußerst undurchsichtig. Besser ist es, sich für einen Discount-Tarif ohne Mindestumsatz und mit einem festen Minutenpreis zu entscheiden.