Merkmale: Dieses
Tagesgeldkonto lässt sich über das Internet führen, aber auch über eine der sechs Filialen in Frankfurt, Berlin, Mannheim, Augsburg, Bonn oder Koblenz, wo diese Bank bereits 1958 als Anker Bank gegründet wurde. Telefonbanking ist in Vorbereitung. Nur private Kunden können es eröffnen, also keine Firmen. Der Zins wird viermal jährlich gutgeschrieben. Das Handling im Internet ist übersichtlich und einfach. Eingezahlte Beträge wandern zurück auf ein Referenzkonto, also ein Gehaltskonto bei einer Bank oder Sparkasse.
Stärken: Es gibt keine Unterscheidung zwischen Neu- und Stammkunden. Der Zins gilt vom ersten bis zum letzten Euro. Auch in der Vergangenheit gehörte das Geldhaus zu den Top-Zinsanbietern. Angesichts des derzeitig niedrigen Zinsniveaus sind 1,75 Prozent relativ attraktiv, zumal die Inflationsrate niedrig ist. Zum Vergleich: Der Biallo-Index aller Tagesgeld-Anbieter liegt momentan bei 1,01 Prozent. Hierbei muss man jedoch berücksichtigen, dass darin all die Sparkassen-Offerten nicht enthalten sind, die ihre Kunden mit Sparbuchzinsen von 0,5 Prozent und weniger abspeisen. Pro Person sind bei der Oyak Anker Bank 15,50 Millionen Euro abgesichert.
Schwächen: Es gibt (noch) kein Telefonbanking.
Wettbewerber: Comdirect bietet etwas mehr, nämlich 2,10 Prozent. Diesen Zins erhält man jedoch nur bis 5.000 Euro, darüber fällt er stark ab. Bei der ebenfalls in Frankfurt beheimateten
1822 direkt gilt die Neukunden-Offerte von 1,6 Prozent nur bis 100.000 Euro. Die
Bank of Scotland bietet 2,0 Prozent, allerdings bei britischer Einlagensicherung.
Fazit: Eines der derzeit bundesweit attraktivsten Angebote mit deutscher Einlagensicherung.