Merkmale: Das Girokonto der
Santander Consumer Bank ist sowohl über deren 173 Filialen als auch über das Internet zu führen. Zudem wird Telefonbanking angeboten. Im Preis von monatlich 4,95 Euro ist eine Maestro-Karte enthalten.
Stärken: Keine zu entdecken.
Schwächen: Fast alle privaten Banken verzichten mittlerweile auf die monatliche Grundgebühr, wenn auch einige diese an bestimmte Geldeingänge im Monat oder Durchschnittsguthaben knüpfen. Der Preis von monatlich 4,95 Euro, also 59,40 Euro im Jahr, ist der höchste aller privaten Banken Deutschlands. Selbst Sparkassen und Volksbanken bieten einem zumindest beim Online-Banking mittlerweile Konten ohne eine monatliche Grundgebühr an. Das Netz für die Bargeldversorgung ist mit nur 2.500 Automaten bundesweit sehr weitmaschig, so dass man oft Fremdgebühren zahlen muss. Die Kreditkarte kostet extra, auch wenn es jährlich nur fünf Euro sind. Die Sollzinsen sind mit bis zu 16,98 Prozent bei einer Überziehung über 1.000 Euro exorbitant hoch und zuletzt von der Verbraucherzentrale NRW harsch kritisiert worden. Eine Guthabenverzinsung gibt es nicht.
Wettbewerber: Wer ein Filialkonto sucht und wenig Geld verdient, sollte eher zur
Norisbank oder
Hypovereinsbank gehen. Das Bargeldnetz ist dort mit über 7.000 Automaten viel dichter. Zudem gibt es auch keine wesentlichen Voraussetzungen, um ein Konto kostenlos führen zu können. Wer Online-Banking macht, ist bei
DKB,
ING-Diba oder Netbank besser aufgehoben. Dort sind alle Karten kostenlos, die Sollzinsen weniger als halb so hoch. Zudem gibt es eine kostenlose Bargeldversorgung über die Kreditkarten in der Eurozone bzw. sogar weltweit (DKB).
Fazit: Angesichts der Schwächen ist es erstaunlich, dass noch über 100.000 Kunden bei der Santander Consumer Bank ihr Konto führen.