Merkmale: Im Basisschutz der reinen Risikoversicherung sind sieben häufig auftretende Krankheiten abgedeckt wie Herzinfarkt oder Krebs. Der Komfortschutz deckt insgesamt 33 Diagnosen. Im Leistungsfall wird die Versicherungssumme auf einmal ausgezahlt. Die Laufzeit geht bis maximal 75 Jahre. Ein Mann, 40 Jahre, zahlt für 100.000 Euro Versicherungssumme, Laufzeit 27 Jahre, im Basistarif rund 95,38 Euro monatlich (Frau 85,39 Euro), im Komfort-Tarif 126,55 Euro (Frau 115,91 Euro).
Schwächen: Die Krankheit muss sehr schwer und fortgeschritten sein, damit der Leistungsfall auch eintritt. Die gültigen Diagnosen sind in den Vertragsbedingungen stark eingegrenzt: Ein Tumor muss zu Metastasen neigen, die meisten Hauttumore sind dafür ausgeschlossen.
Stärken: Der Schutz gilt auch für eine zweite Eschwere rkrankung, die aber nicht in Zusammenhang mit der ersten stehen darf. Minderjährige Kinder sind bis zu einer Summe von je 35.000 Euro mitversichert.
Wettbewerber: Die Gothaer und Canada Life sind preiswerter und versichern mehr Krankheiten (über 40), der Schutz gilt aber jeweils nur für eine Erkrankung. Beide bieten das Produkt als fondsgebundene Risikoversicherung an, die Wertentwicklung ist dadurch nicht garantiert. Bei der Gothaer zahlt ein Mann im Modellfall rund 81,03 Euro im Monat (Frau 69,35 Euro), auch Canada Life bietet eine Police an.
Fazit: Die Police gleicht einer Wette, ob man eine bestimmte Krankheit im vertraglich vorgesehenen Ausmaß erleidet. Eine BU hat deutlich Vorrang. Wer keine BU bekommt, kann eine Dread Disease Police in Erwägung ziehen. Ob die Deckung einer zweiten Erkrankung bei der Skandia den Mehrpreis im Vergleich zur Konkurrenz wert ist, bleibt eine persönliche Entscheidung.