Merkmale: Über das Internet bietet die 1959 gegründete
SWK-Bank Sparanlagen mit Laufzeiten von ein, zwei, drei und vier Jahren an. Die Zinssätze dafür betragen 2,20, 2,60, 3,10 und 3,30 Prozent. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro. Die Zinszahlung erfolgt nach Ablauf der Festlegungsfrist, bei Laufzeiten von zwölf Monaten erstmalig nach Ablauf des ersten Jahres, je nach Wunsch auf das Festgeldkonto (Zinseszinseffekt) oder das Referenzkonto des Kunden. Kurz vor Ablauf fragt die Bank ihre Kunden, ob eine Neuanlage gewünscht wird oder der Betrag zurück auf das Referenz-Konto soll. Die Anlage ist pro Kunde bis zu 50.000 Euro abgesichert.
Stärken: Die Kontoeröffnung ist sehr simpel und geht vor allem sehr flott. Gleich mit dem Antrag erhält der Kunde eine Kontonummer der SWK-Bank, so dass er den gewünschten Anlagebetrag sofort überweisen kann. So ist gewährleistet, dass der versprochene Zins nicht durch zu lange Bearbeitungszeiten der Bank flöten geht, wie dies bei manchen anderen Geldhäusern nicht selten geschieht. Vom Sammelkonto wird das Geld nach Kontoeröffnung auf das Kundenkonto transferiert. Dazu muss man bei der Überweisung nur die entsprechende Antragsnummer angeben. Der Zins rangiert bei allen Laufzeiten in der Spitzengruppe.
Schwächen: Die Mindestanlage ist mit 10.000 Euro vergleichsweise hoch. Die Bank nimmt Offerten schnell wieder vom Markt, wenn sie genügend Geld eingesammelt hat, so dass man nicht zu lange zögern sollte.
Wettbewerber: Ähnlich hohe Zinsen bieten einem die
abc-Bank und auch die
Bank of Scotland. Während das Antragsverfahren der abc-Bank etwas umständlicher ist, geht es bei den Schotten sowohl beim Tages- als auch beim Festgeld ebenfalls sehr zügig. Wer noch etwas mehr Zinsen möchte, findet Anbieter je nach Laufzeit bei den deutschen Niederlassungen niederländisch-türkischer Banken.
Fazit: Wer sich für längere Laufzeiten einen attraktiven Zins sichern möchte und eine rasche Kontoeröffnung mit garantiertem Zins haben will, wird hier bestens bedient.