Merkmale: Im Paket enthalten sind 100 Gesprächsminuten in alle deutschen Netze, eine Flatrate ins T-Mobile-Netz, eine SMS-Flatrate in alle deutschen Netze und eine Flatrate fürs mobile Surfen. Sind die 100 Inklusivminuten verbraucht, so kostet jede weitere Gesprächsminute 29 Cent. Der Tarif ist bis Ende August buchbar.
Stärken: Die Surf-Flatrate erlaubt schnelles Surfen bis zu einem monatlichen Verbrauch von 300 Megabyte. Das ist für die Internet-Nutzung mit dem Handy völlig ausreichend. Wer überwiegend ins T-Mobile-Netz telefoniert, profitiert von der Flatrate. Man kann beliebig viele SMS versenden.
Schwächen: Nach dem Verbrauch der Inklusivminuten kostet jede weitere Minute, die nicht ins T-Mobile-Netz geht, 29 Cent. Das ist sehr teuer. Nach zwei Stunden Telefonieren sind das schon 34,80 Euro. Insgesamt läge der Rechnungsbetrag dann schon bei insgesamt 59,75 Euro. Zudem müssen sich Kunden zwei Jahre lang an T-Mobile binden, ohne dass sie dafür ein subventioniertes Handy bekommen. Nicht zu vergessen: Der Monatsbetrag fällt immer an. Wer im Urlaub sein Handy zu Hause lässt, zahlt dennoch.
Wettbewerber: Mobilfunkdiscounter bieten günstige Tarife ohne Mindestvertragslaufzeit. Bei Deutschlandsim beispielsweise kosten Gesprächsminute und SMS in Deutsche Netze jeweils nur neun Cent. Für ein MB an Daten werden 24 Cent berechnet. Das Besondere: Ab einem monatlichen Rechnungsbetrag von 35 Euro für innerdeutsche Anrufe, SMS und Datennutzung gilt ein Kostenstopp, so dass Kunden nie mehr als 35 Euro bezahlen.
Fazit: Der Tarif lohnt sich höchstens für Handy-Kunden, die überwiegend ins T-Mobile-Netz telefonieren, viel simsen und ansonsten nie mehr als 100 Minuten in Fremdnetze telefonieren. Alle anderen sind bei günstigen Discountern viel besser aufgehoben.