Für Kunden, die gerne ein subventioniertes Handy haben wollen, kann sich ein Mobilfunkvertrag durchaus lohnen. Vodafone hat verschiedene Flatrate-Tarife im Programm, die „Superflat“ gilt für Anrufe ins Fest- und Vodafone-Netz.
Merkmale: Die Vodafone-Superflat kostet bei Online-Buchung in den ersten sechs Monaten 14,95 Euro, danach 24,95 Euro. Für ein subvntioniertes Handy muss man während der zweijährigen Vertragslaufzeit jeden Monat zehn Euro drauflegen. Anrufe ins deutsche Fest- und Vodafone-Netz sind im Tarif enthalten.
Schwächen: Anrufe in fremde Handy-Netze, die nicht mit der Pauschale abgegolten sind, kosten teure 29 Cent pro Minute.
Stärken: Zusätzlich zum Basis-Vertrag können Vodafone-Kunden Gesprächsminuten dazubuchen. So kosten 60 Minuten in alle Netze zusätzlich fünf Euro pro Monat, wer die 120-Minuten-Option bucht, zahlt weitere zehn Euro. Interessant sind die Vodafone-Tarife für alle, die sich viel im Ausland aufhalten. Im Zuge des in 36 Ländern gültigen „Reiseversprechens“ werden Inklusivminuten auch im Ausland verbraucht, pro Anruf in die Heimat fallen lediglich 75 Cent pro Gespräch an. Sind keine Inklusivminuten vorhanden, kostet die Gesprächsminute nach Deutschland 29 Cent pro Minute, zuzüglich 75 Cent pro Anruf. Im EU-Standardtarif werden 51 Cent pro Minute berechnet.
Wettbewerber: Bei E-Plus-Tochter Base kostet die Flatrate fürs Fest- und E-Plus-Netz ohne Handy bei Online-Kauf monatlich 20 Euro, also fünf Euro weniger als bei Vodafone. Vorteil von E-Plus: Bei der Base 2 Doppelflat ist auch unbegrenztes Handy-Surfen inklusive. Nachteil: Beim Base-Auslandstarif Reisevorteil Plus können keine Inklusivminuten im Ausland vertelefoniert werden.
Fazit: Wer häufig im Ausland ist und viel im deutschen Festnetz- und Vodafone-Netz anruft, ist mit der Vodafone-Superflat gut beraten. Bevor man sich zwei Jahre lang bindet, sollte man aber durchrechnen, ob ein selbst gekauftes Handy mit Prepaid-Karte nicht günstiger ist.