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Die Pflegezusatzpolice

Die sinnvollere Alternative ist eine Pflegezusatzversicherung. Sie zahlt auch dann, wenn man wegen Krankheit zum Pflegefall wird. Es werden Pflegetagegeld-, Pflegekosten- und  Pflegerentenpolicen angeboten. Bei der Tagegeldversicherung erhält man im Leistungsfall einen bei Vertragsabschluss festgesetzten Tagessatz ausbezahlt. Er variiert in der Höhe je nach Pflegestufe. Den vollen Betrag erhält man erst ab Stufe III. Da diese Einstufung nur sehr selten vorkommt, sollte man darauf achten, dass die Police auch schon in niedrigeren Stufen ein angemessenes Tagegeld bezahlt. Der Vorteil der Tagegeldpolice: Man kann das Geld flexibel einsetzen und es ausgeben, wofür man möchte.
Mit einer Pflegekostenversicherung kann man den Zuschuss aus der Pflegekasse um einen bestimmten Prozentsatz – zwischen 60 und 80 Prozent - aufstocken. Gedeckelt wird dies allerdings durch einen maximalen Tagessatz. Bei solchen Tarifen wird in der Regel nach Vorlage von Rechnungen abgerechnet. Diese Variante eignet sich besonders, wenn man professionelle Pflege im Heim oder zuhause in Anspruch nehmen möchte. Die Kosten einer Police hängen sowohl vom Gesundheitszustand als auch vom Alter des Versicherungsnehmers ab sowie vom gewählten Leistungsumfang. Eine 40 Jahre alte Frau bezahlt ab 25 Euro im Monat für eine Pflegetagegeldversicherung mit einem Tagessatz von maximal 50 Euro in Pflegestufe III, ein Mann zahlt ab 18 Euro im Monat. Ist man erst mal 60 Jahre alt, kommen schnell Monatsbeiträge von 60 Euro zusammen.

Pflegerentenpolice sind relativ neu auf dem Markt. Man zahlt einen über die gesamte Laufzeit festen Betrag ein und erhält eine Garantierente im Pflegefall plus Überschussleistungen, die in ihrer Höhe aber leider nicht garantiert sind. Meist ist ein Rückkaufswert in die Police integriert - kündigt man die Police vor Ende der Laufzeit erhält man einen Teil der eingezahlten Beiträge zurück.

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Pflegebedürftigkeit
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