Da möchte man noch über diesen Weihnachtsmarkt schlendern und jene Freunde auf einen Feuerzangenbowlenabend einladen – natürlich mit gleichnamigem Filmklassiker. Die Firmenweihnachtsfeier schließt sich gleich an die des Sportvereins an. Eigentlich sollte der Adventskranz heuer selbstgebunden sein. Die Plätzchenförmchen liegen seit Jahren verwaist in der Schublade und die Weihnachtsgeschenke bleiben doch wieder bis kurz vor der Bescherung unverpackt.
Wie wäre es, die Festtage mal ruhiger und anders angehen zu lassen? Wer von vornherein die Weihnachts-to-do-Liste um ein Drittel kürzt, macht sich das Leben erheblich leichter. Und wenn der Weihnachtskranz am Ende ohnehin aus der Gärtnerei stammt, bereitet sein Anblick weniger Frust, wenn man sich gar nicht vorgenommen hatte, ihn selbst zu gestalten. Mal davon abgesehen, dass man sich so manchen Kratzer auf den Händen erspart.
An Weihnachtssüßigkeiten orientieren
Alternative: Statt zu schimpfen, dass sich bereits im Spätsommer die ersten Spekulatius ins Supermarktregal verirren, dies lieber als Auftakt begreifen, bereits über Weihnachtsgeschenke nachzudenken. In diesem Jahr ist es für diese Gangweise allerdings definitiv zu spät.
Aber apropos Geschenke: Tante Lieschen hat bereits alles? Sie nervt es, etwas kaufen zu müssen, nur um irgendein Geschenk zu haben? Das muss nicht sein. Bei vielen Hilfsorganisationen kann man auf originelle Weise spenden. Es werden bedürftige Menschen unterstützt und der Beschenkte erhält dafür beispielsweise eine originelle Karte. Besonders ausgefallen: Bei Oxfam kann man etwa ein Ziegenpaar oder ein Schaf verschenken. An die gute Tat wird der Beschenkte regelmäßig durch einen Kühlschrankmagneten erinnert. Mehr zum Thema ‚Spenden statt Schenken‘ lesen Sie in unserem
Themenschwerpunkt. Dort zeigen wir Ihnen auch, wie sie mit einem Geschenk gleich doppelt Freude bereiten können.
Weiterer Stressfaktor: die Weihnachtsreisewelle. Bleibt zu hoffen, dass in diesem Jahr nicht wieder wie 2010 das Wetter kräftig zuschlägt und etliche Bahn-, Flug- und Autoreisende festsitzen. Aber wenn schon: Ärgern bringt nichts. Genießen sie lieber die erzwungene Entschleunigung. Bei großen Verspätungen kann man sich oft sogar über eine teilweise Erstattung der Reisekosten freuen. Welche Rechte Sie als Reisender haben, lesen Sie ebenfalls in unserem
Themenschwerpunkt.
Auch wer sich vor dem Kauf eines Smartphones als Weihnachtsgeschenk über Fallstricke informiert, kann sich so manchen Stress ersparen. Äußerst unangenehm kann es werden, wenn es um Geschenke am Arbeitsplatz geht. Zumindest ärgerlich ist es, wenn der Paketbote die Gaben erst nach den Festtagen liefert.
Auch über diese Punkte informieren wir Sie.
Ich wünsche Ihnen eine entspannte Weihnachtszeit.