Einige machen dies auf illegale Weise, am Fiskus vorbei, Richtung „Steueroase“ – sie werden verharmlosend als „Steuersünder“ bezeichnet, obgleich sie eigentlich Kriminelle sind und der Gemeinschaft schaden. Sie wähnen sich zu Unrecht im Recht wegen eines überbordenden Regelwerks. Dabei werden sie mitverantwortlich dafür, dass die Infrastruktur vor ihrer Haustüre verfällt, dass Bildungsausgaben zurückgefahren werden und dass notwendige Investitionen unterbleiben. Das gilt für die großen Finanzjongleure ebenso wie die Handwerkerzunft Schwarz & Samstag.
Viele Steuerzahler transferieren dagegen ihr Geld auf legale Weise über die Grenze – zumeist in der Hoffnung auf höhere Rendite. Welche Hürden sie dann erwarten, das haben sie sich in der Regel nicht ausgemalt, wenn sie etwa in Italien oder Spanien ihr Geld angelegt haben. Wir gehen der Frage nach, ob und wenn ja, wie man eine Doppelbelastung durch ausländische Quellensteuer und deutsche Abgeltungsteuer ganz legal vermeiden kann. Und wir erläutern, was es mit der fiktiven Quellensteuer auf sich hat.
Dies sind die Themen unseres aktuellen Steuer-Spezials.