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22.11.2012 09:46

Minijobs Ab dem 1.1.2013 gilt die 450-Euro-Grenze

von Rolf Winkel Autor
Ab Januar 2013 können Minijobber monatlich bis zu 450 Euro steuerfrei verdienen. Das steht nun fest, nachdem die Gesetzesänderungen am 23.11.2012 auch noch den Bundesrat passiert haben. Biallo.de informiert über alle Neuregelungen. Was ändert sich für Jobber, Frührentner und Angehörige, die in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei familienversichert sind?
Minijobs: Ab 2013 gilt die 450-Euro-Grenze Änderungen auch für Frührentner und Familienversicherte Verbraucherportal Biallo.de
Minijobs dürfen ab 2013 etwas größer ausfallen - die Geringfügigkeitsgrenze steigt auf 450 Euro
Die „Geringfügigkeitsgrenze“ wird von 400 auf 450 Euro angehoben. Eine Lohnerhöhung ist damit nicht verbunden. Minijobber dürfen lediglich mehr verdienen, ohne dass für sie Steuern anfallen. Wer künftig 450 statt bisher 400 Euro erhalten will, wird dafür im Regelfall mehr arbeiten müssen. Neben einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung ist nur ein einziger Neben-Minijob mit monatlich bis zu 450 Euro steuerfrei.

Änderungen bei der Rentenversicherungspflicht

Minijobber bleiben nach wie vor in der Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung versicherungsfrei. Anders als bisher werden sie allerdings künftig im Grundsatz rentenversicherungspflichtig. Dafür werden dann 3,9 Prozent ihrer Einkünfte an die Rentenversicherung abgeführt. Das sind bei einem vollen 450-Euro-Job monatlich 17,55 Euro und bei einem Job mit monatlichen Einkünften von 200 Euro 7,80 Euro im Monat. Dieser niedrige Eigenbeitrag wird zusätzlich zu den 15 Prozent gezahlt, die der Arbeitgeber aufbringen muss. Die Jobber erwerben hierdurch Versicherungsschutz mit allen Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung – einschließlich Reha-Maßnahmen, Erwerbsminderungsrenten und der Möglichkeit, Riester-Renten staatlich gefördert zu bekommen. Bei einem 450-Euro-Job während eines ganzen Jahres erhöht sich ihre spätere Rente - nach heutigen Werten - um rund 4,50 Euro. Diese Versicherungspflicht in der Rentenversicherung kann aber abgewählt werden, was im Regelfall jedoch nicht ratsam ist.
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Neue Verdienstgrenzen auch bei Midi-Jobs

Für bestehende Minijob-Arbeitsverhältnisse bleibt in puncto Rentenversicherung zunächst alles beim Alten. Wer bereits einen Minijob ausübt, hat das Recht, sich ab Januar 2013 auch für die Rentenversicherungspflicht zu entscheiden. Die neue Geringfügigkeitsgrenze hat auch Auswirkungen auf weitere Verdienstgrenzen: Die „Gleitzone“ mit niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen für sogenannte „Midi-Jobs“ wird ab 2013 bei monatlichen Einkünften zwischen 450,01 und 850 Euro liegen. Bisher liegt sie zwischen 400,01 und 800 Euro.
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Zuverdienst für Frührentner

Wer ein vorzeitiges Altersruhegeld oder eine volle Erwerbsminderungsrente erhält, darf ab 2013 monatlich bis zu 450 Euro hinzuverdienen, ohne dass seine Rente gekürzt wird. Bisher waren 400 Euro Hinzuverdienst erlaubt.

Verdienst von Familienversicherten


Auch für die beitragsfreie Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen wird die neue 450-Euro-Grenze gelten, allerdings genau wie bisher ausdrücklich nur für die Ehepartner und Kinder von Kassenmitgliedern, die eine geringfügige Beschäftigung ausüben. Für andere Einkünfte von Familienversicherten, wie etwa Mieteinnahmen und Zinsen, liegt die Einkommensgrenze ab 2013 bei 385 Euro.

Sonderfall Bafög

Studenten und Schüler, die Bafög-Leistungen beziehen, dürfen nach wie vor in einem Ausbildungsjahr im Schnitt höchstens 400 Euro im Monat hinzuverdienen. Andernfalls wird die staatliche Ausbildungsförderung gekürzt.

Mehr Ansprüche für einen Euro mehr Lohn

Billiger für Arbeitgeber und ratsam für viele Jobber ist es, eine Tätigkeit mit Einkünften über 450 Euro aufzunehmen. Dann werden zwar Beiträge zu alle Sozialversicherungszweigen fällig, dafür sind die Beschäftigten dann aber selbst krankenversichert und haben Anspruch auf das volle Mutterschafts- und Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung. Und wenn nötig, erhalten sie überdies Arbeitslosengeld.

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Leserkommentare
25.06.2013 10:20 Uhr - von Ellena
Wer zahlt denn nur 10 Jahre Rente ein, aber bezieht 39 Jahre Rente?
Normal ist ja wohl von 15/19-65/67 zu arbeiten - also ca. 50 Jahre. Ist man Rentner von 67-87 sind das nur 20 Jahre Rentenbezug. Wobei das Durchschnittslebensalter noch leicht 10 Jahre niedriger liegt, also eher 10 Jahre Rentenbezug realistischer sind. Bei 39 Jahren Rentenbezug wäre das Sterbealter 105 Jahre
09.01.2013 15:16 Uhr - von Kommentar
Korrektur des Leserkommentars vom 03.01.2013
Die Rechnung ist nicht korrekt: man erwirbt ja pro Jahr einen Rentenanspruch von ( genau ) 4,60 € mtl. lebenslange Rente ; d.h. in dem Beispiel würde man 10 x 4,60 € an Rente erhalten = 46 € ; dafür würde man dann nach dieser Rechnung 4 Jahre benötigen, um sein eingezahltes Geld wieder heraus zu bekommen....und auch das ist nicht ganz korrekt : der Arbeitgeber hat ja auch 15 % von den 450 € Lohn pauschal in die GRV eingezahlt - die Einzahlungen des Arbeitgebers stecken ja in den 4,60 € Rentenanspruch pro Einzahlungsjahr mit drin.
03.01.2013 09:16 Uhr - von Christoph Kruse
Wenn ich als Minijobber 10 Jahre mtl. 17,55€ einzahle und dadurch eine Rnentenerhöhung von 4,50 € erreiche, muß ich anschliessend 39 Jahre Rente beziehen, um den eingezahlten Betrag (OHNE ZINSEN) zurück zu erhalten. FRAGE: Wer gewint denn nun, der Beitragszahler oder die Rentenkasse? Mir scheint, da soll mal wieder dem "kleinen Mann" gehörig in die Tasche gegriffen werden.
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