
Kostenlose Gespräche rund um den Globus
Wer mit seinem Telefonanschluss die Deutsche Telekom verlässt, kann die beliebte Sparmethode Call-by-Call nicht mehr nutzen und ist von der Preispolitik seines neuen Anbieters abhängig. Doch auch hier gibt es jetzt echte Spartricks.
Alternative Anbieter wie etwa 1&1, Vodafone oder Versatel ermöglichen keine Gespräche mehr über Call-by-Call. Zwar bieten diese Provider meist Flatrates für Telefonate ins deutsche Festnetz an, Gespräche in die Mobilfunknetze oder ins Ausland sind jedoch in der Regel ziemlich teuer. Doch auch für zur Telekom-Konkurrenz gewechselte Telefon-Kunden eröffnen sich jetzt attraktive Sparpotentiale: durch das Callthrough-Verfahren.
Bei dieser Methode wählt man zunächst die spezielle Einwahlnummer des Callthrough-Discounters, in der Regel eine 0180er-, eine 0700er- oder eine lokale Festnetz-Nummer. Nach einer Ansage tippt man die gewünschte Rufnummer ein und die Verbindung erfolgt. „Damit lassen sich je nach Ziel bis zu 90 Prozent einsparen“, sagt Josefine Milosevic vom Branchenblatt "Connect". Die Methode ist von jedem Telefon-Anschluss (auch bei der Telekom) ohne Anmeldung sofort nutzbar.
Beispiel: Für einen Festnetzanruf nach Argentinien fallen regulär bei Komplettanbietern wie Versatel 1,03 Euro, bei Vodafone sogar 1,20 Euro pro Minute an. Callthrough-Provider wie 3U, OneTel oder Easytelecom berechnen dafür nur 3,9 Cent pro Minute.