Nutzer einer Festnetz-Flatrate von 1&1 müssen künftig aufpassen. Ab Mai können auch bei Inlandsverbindungen über ganz normale Rufnummern Gebühren anfallen. Betroffen von der neuen Regelung des Providers sind unter anderem bestimmte Chat-, Callthrough- oder Konferenzdienste - also Angebote, deren einfache Festnetzrufnummern wie
Sonder- oder Servicerufnummern genutzt werden.
Telefonanbieter schlagen sich schon lange mit diesem Problem herum. Ein Fall: Über bestimmte
Callthrough-Dienste können Nutzer beispielsweise kostenlose Gespräche nach Übersee führen, da sie dazu lediglich eine normale Inlandsnummer anrufen brauchen. Dagegen werden dem Flatrate-Anbieter jedoch Gebühren belastet. Einige Provider haben daher schon des längeren immer wieder solche Nummern komplett gesperrt. Woraufhin jedoch beispielsweise die Callthrough-Dienstleister konterten und sukzessive neue Nummern schalteten – Hase und Igel lassen grüßen.