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07.07.2011 16:21

Gelegenheitssurfer

Günstig überall ins Netz

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E-Mails lesen, einen Brief zu Ende schreiben und online faxen, die neuesten Aktienkurse abrufen – es gibt viele Gründe, um unterwegs mit seinem Rechner online zu gehen. Das schöne dabei: Dank UMTS hat man seinen Internet-Zugang im Form eines Surf-Sticks immer dabei und muss nicht erst nach einem WLAN-Hotspot Ausschau halten.
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Mit dem richtigen Tarif kann man ohne große Kosten überall ins Netz gehen
Gerade für Gelegenheitssurfer, die nur ab und zu online gehen, gibt es interessante Angebote. Verschiedene Anbieter haben Tagesflatrates im Programm. Wichtig bei Datentarifen: Man muss bei der Auswahl nicht nur auf den Preis achten, sondern auch darauf, wie gut die Datennetze ausgebaut sind. Langsames Laptop-Surfen kann in Zeiten von DSL eine äußerst nervenaufreibende Erfahrung werden.

E-Plus hat im Vergleich zu den anderen Netzbetreibern das langsamste und am schlechtesten ausgebaute Datennetz. Während T-Mobile, Vodafone und O2 alle bereits Edge, HSDPA und HSUPA anbieten, baut E-Plus sein Netz erst entsprechend aus.

Tagesflatrate oder Volumentarif

Gelegenheitssurfer können sich zwischen Tagesflatrates und Volumentarifen entscheiden. Bei den Tagespauschalen sind je nach Anbieter entweder 24 Stunden oder einen Kalendertag lang unbegrenztes Surfen enthalten. Bei den Volumentarifen kann ein bestimmtes Datenvolumen verbraucht werden. Der Nachteil: Oft weiß man vorher nicht, wie viel Volumen man versurfen wird. Denn wenn der beste Freund ausgerechnet die Urlaubsfotos per E-Mail schickt, wenn man gerade unterwegs mit dem Laptop surft, ist das Volumen schnell aufgebraucht.
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Interessant ist die Tagesflatrate von Fonic, die 2,50 Euro pro Kalendertag kostet. Fonic nutzt das gut ausgebaute Datennetz von O2. Das Besondere: Kunden zahlen maximal zehn Surftage pro Monat, also nie mehr als 25 Euro.

Auf die Geschwindigkeit achten

Mit 2,49 Euro ist die Tagesflatrate von Jamobil und Pennymobil einen Cent günstiger als bei Fonic. Nachteil: Obwohl beide Discounter das schnelle Netz von T-Mobile nutzen, steht den Tagesflatrate-Kunden nur einfache UMTS-Geschwindigkeit zur Verfügung. HSDPA und Edge werden nicht genutzt. Einen Datenstick kann man bei diesen Discountern nicht kaufen.

Wer lieber 24 Stunden als einen Kalendertag lang surfen möchte, muss sich an Discounter halten, die im E-Plus-Netz funktionieren. So gibt es eine 24-Stunden-Flat bei Alditalk für 1,99 Euro, E-Plus-Tochter Base nimmt für denselben Zeitraum schon drei Euro.

Die Tages-Flatrate von Blau gibt es ohne Vertragsbindung für 2,40 Euro am Tag. Sie ist 24 Stunden lang gültig und kann flexibel anstatt des normalen Datentarifes von 24 Cent pro Megabyte gebucht werden. Blau verkauft einen SIM-lock-freien Surfstick übers Internet inklusive Sim-Karte und 20 Euro Startguthaben für 79 Euro. Wer bereits einen Surfstick besitzt, kann stattdessen das Starterpaket für den Blau-Einheitstarif bestellen. Kosten: 9,90 Euro, inklusive derzeit zehn Euro Startguthaben.

9,95 Euro kostet die Internet-Flatrate 500 bei Klarmobil. Der Tarif funktioniert im O2-Netz – enthalten ist monatlich unbegrenztes Surfen enthalten. Ab einem Volumen von 500 MB wird aber die Übertragungsrate auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt.
Mobiles Internet

GPRS (General Packet Radio Service)
beschleunigt die mageren Übertragungsraten in den deutschen GSM-Mobilfunknetzen (Global System for Mobile Communications). GPRS überträgt Daten als Pakete und bündelt die Datenkanäle. Theoretisch sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 171,2 kBit/s möglich, die Mobilfunkbetreiber beschränken die Geschwindigkeit jedoch auf 53,6 kBit/s im Download und 26,8kBit/s im Upload. Das entspricht etwa ISDN-Geschwindigkeit.

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)
ist eine Technik zur Erhöhung der Datenrate in GMS-Mobilfunknetzen. Die Übertragungsraten liegen bei rund 200 kbit/s (Download) und 110 kbit/s (Upload), also bei etwa der dreifachen ISDN-Geschwindigkeit.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) steht für den Mobilfunk-standard der dritten Generation und bietet Übertragungsraten von 384 kBit/s, was etwa der sechsfachen ISDN-Geschwindigkeit entspricht. Richtig schnell wurde UMTS aber erst durch HSDPA und HSUPA.

HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) wird auch als UMTS-Broadband vermarktet und erlaubt in Deutschland Übertragungsraten von bis zu 7,2 MBit/s im Download, was schneller ist als DSL 6000.

HSUPA High Speed Uplink Packet Access erhöht die Übertragunsraten im Upload-Bereich auf bis zu 5,8 MBit/s.
Leserkommentare
29.09.2011 18:35 Uhr - von Dirk Metzner
Tagesflatrates - Vergleich
Gut, dass es diesen Artikel überhaupt gibt.- Besser wäre es, wenn man keinen "Roman" lesen müsste, sondern eine übersichtliche Tabelle hätte.
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