Auch Prepaid-Kunden können bei E-Plus punkten. Jeder aufgeladene Euro bringt eine Gutschrift von einem Cent. Ab einem Betrag von 25 Euro kann man die Gutschrift einlösen. Aber Vorsicht: Die Punkte verfallen nach 24 Monaten.
Netzbetreiber O2 nimmt es mit der Treue selbst nicht so genau. Ende 2008 wurde das Bonusprogramm Bonuswelt eingestellt, die gesammelten Punkte verfielen. Das neue Programm heißt Vorteilspartner und scheint vor allem eine Möglichkeit für Werbepartnerschaften zu sein. O2-Kunden bekommen auf ausgewählte Produkte Rabatt. Drei Monate lang Spiegel lesen kostet für 02-Kunden beispielsweise 28 Euro. Wird direkt auf der Spiegel-Seite bestellt, liegt der Preis bei 29 Euro und es gibt noch ein Geschenk dazu.
Wer sechs Monate lange mehr als 90 Euro pro Monat für seine Mobilfunkrechnung ausgibt, wird O2-Premium-Kunde. Die Gegenleistung: Service über eine Premium-Hotline und kostenloser Austausch defekter Handys.
Vodafone gibt sich klassenbewusst
Die Mutter aller Prämienprogramme ist sicherlich das Miles & More Programm von Lufthansa. T-Mobile-Vertragskunden können sich für jeden vertelefonierten Euro eine Meile gutschreiben lassen. Rabatt auf ein neues Handy bekommen Kunden im Diamant-Status. Dieser Status wird teuer erkauft – mit drei aufeinander folgenden Monatsrechnungen von mindestens 150 Euro. Prepaid-Telefonierer bekommen von T-Mobile ein vergünstigtes Handy, wenn sie sich bei Xtra Bonus anmelden. Ab 50 Punkten zahlen sie nur noch die Hälfte. Das Punktesammeln funktioniert bei jeder Aufladung, für 15 Euro gibt es einen Rabattpunkt, für 50 Euro fünf Punkte.
Fazit: Auch bei den Bonusprogrammen müssen Handy-Kunden genau hinsehen. Dort, wo Riesenumsätze zur Teilnahme notwendig sind, sollten Sie lieber über einen Tarifwechsel nachdenken.