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25.04.2010 08:00

Handy & Sicherheit

So schützt man sein Telefon

von
Handy und Sicherheit Handys und Smartphones Finanzportal Biallo.de
Für die meisten Computernutzer sind Firewalls und Virensoftware inzwischen selbstverständlich. Internetfähige Handys und Smartphones werden sicherheitstechnisch dagegen meistens vernachlässigt. Das ist gerade bei geschäftlich genutzten Geräten problematisch.
Auch wenn Viren und Trojaner für Handys noch nicht sonderlich verbreitet sind, sollte man mögliche Sicherheitslücken besser schließen. Ein Angriff auf das Handy kann per SMS, MMS, per E-Mail, beim Surfen im Internet oder über Bluetooth erfolgen. Je nachdem welche Schadprogramme zum Einsatz kommen, bringen sie die Geräte zum Abstürzen oder dienen gezielt dazu, Daten des Handynutzers zu stehlen.

Generell gilt dasselbe wie für den Umgang mit dem PC: Mit unbekannten Anwendungen vorsichtig umgehen und Bluetooth unterwegs ebenso wie WLAN am besten ausschalten. Das Problem: Trotz aller Vorsicht können Schadprogramme auch per MMS oder SMS auf das Handy gelangen.

Bei Smartphones können Apps zum Sicherheitsproblem werden. Für den Nutzer ist es kaum nachvollziehbar, was die Apps auf dem Handy genau machen oder nicht, auf welche Daten sie Zugriff haben und an wen die Daten weitergeleitet werden. Bei kostenlosen, werbefinanzierten Angeboten, können sogar weitere Parteien auf der ganzen Welt personenbezogene Daten des Handy-Besitzers erhalten.

Tipp: Lesen Sie die Informationen zur ange-botenen App genau durch und überlegen Sie sich, ob Sie den notwendigen Zugriff auf Ih-rem Telefon wirklich zulassen wollen. Einen guten Anhaltspunkt geben auch die Bemer-kungen anderer Käufer. Eine ganz neue App sollte man nicht unbedingt erwerben. Auch eine kleine Internet-Recherche kann nicht schaden. Sobald Apps Schädlinge oder ungewollte Nebenwirkungen wie Klingelton-Abos enthalten, spricht sich das meisten recht schnell herum.
 
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Eine SMS genügt

Die US-Sicherheitssoftware-Firma Trust Digital warnt davor, dass Eindringlinge lediglich durch den Versand einer SMS die Kontrolle über ein Mobiltelefon übernehmen können. So könnte das Handy dazu gebracht werden, unbemerkt bestimmte schädliche Websites aufzusuchen oder Informationen zu verschicken.

Die passenden Sicherheitsprogramme finden sich in der Regel im zum Handy-Betriebssystem passenden App-Store.

Die Kapersky Mobile Security gibt es für Android-Handys, Symbian- und Windows-Mobile-Geräte sowie Blackberrys. Die Preise und Funktionalitäten variieren je nach Betriebssystem. Das Paket enthält neben Virenschutz, einer Firewall und einem SMS-Spam-Filter auch einen Diebstahlschutz.
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Schutz bei Diebstahl

Wird das Handy gestohlen oder geht verloren, kann man es per SMS sperren, solange nicht das vorher festgelegte Passwort eingegeben wird. Alternativ kann man den Speicher auch per SMS-Befehl löschen lassen, damit niemand Zugriff auf wichtige Daten erhält. Da gestohlene Handys meist mit einer neuen Sim-Karte betrieben werden, sorgt die Funktion Sim-Watch dafür, dass dem rechtmäßigen Besitzer des geklauten Gerätes eine SMS mit der Handy-Nummer des neuen Nutzers zugesandt wird, ohne dass dieser es merkt.

Generell sollte man jedes Smartphone wenn möglich mit einem zusätzlichen Passwort versehen und sensible Daten nicht mit sich herumtragen. Vor dem Kauf eines Sicherheitspaketes empfiehlt es sich zu überprüfen, ob die gewählte Software mit dem eigenen Gerät kompatibel ist.
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