Das Internet wird stetig multimedialer und somit auch speicherintensiver. Speed ist gefragt. Biallo.de zeigt in einer Marktanalyse, wann ein superschneller Internet-Zugang sinnvoll ist, wo man ihn bekommt und was er kostet.
Der Name verrät es schon: VDSL ist die Abkürzung für "Very High Speed Digital Subscriber Line" - das heißt, die Internet-Anschlüsse sind schnell, sehr schnell. Bereits heute werden immer mehr VDSL-Anschlüsse mit 50 MBit/s und mehr angeboten. Denn der Bedarf an hohen Übertragungsraten steigt.
Für wen ist VDSL sinnvoll?
Hohe Zugangsgeschwindigkeiten von 50 MBit/s (= VDSL 50.000) sind insbesondere für alle empfehlenswert, die digitales hochauflösendes Fernsehen (IPTV) übers Internet nutzen. Überhaupt sind die Paradedisziplinen für VDSL alle Anwendungen, die mit Video- und TV-Übertragung per Internet im Zusammenhang stehen. Also zum Beispiel Video-on-Demand, Digital TV (IPTV), WebTV Onlinevideotheken und Videokonferenzen. Auch wer die Fotoentwicklung seiner digitalen Bilder via Internet beauftragt, profitiert von der deutlich schnelleren Datenübertragung.
Besonders empfehlenswert sind die schnellen Zugänge für größere Familien und Wohngemeinschaften. Sollen zum Beispiel mehrere TV-Geräte via IPTV mit dem Anschluss versorgt werden und sind gleichzeitig mehrere Rechner im Netz, so bietet ein VDSL-Anschluss wichtige Reserven. VDSL ist also von Vorteil für:
- Große Datenmengen schnell herunterladen oder ins Netz stellen
- Superschnelles Surfen von vielen Anwendern gleichzeitig
- Live-Fernsehen über Computer oder Fernseher in HDTV-Qualität
- VoIP-Telefonate von mehreren Anwendern gleichzeitig
- Nutzung hoch-multimedialer Webseiten wie Video- oder Foto-Portale