Solche Anwendungen gibt es auch für Handys. Das Problem: Die meisten Mobilfunkanbieter erlauben Internet-Telefonie (Voice-Over-IP) gar nicht oder nur gegen einen Aufpreis. Aufschluss geben die AGB oder der Kunden-Service.
O2 hat als einziger Netzbetreiber 2009 die Nutzung von Voice-over-IP offiziell erlaubt. Somit können neben O2-Kunden auch Kunden des Discounters Fonic ohne Gewissensbisse übers Internet telefonieren.
Trotz der Einschränkungen können Online-Telefonie-Apps auch für die Kunden anderer Anbieter interessant sein und Kosten sparen. Schließlich kann man sich auch über WLAN mit dem
Handy eine Datenverbindung aufbauen. Der Vorteil: Auf diese Weise verletzt man keine Vertragsbedingungen und schont das monatliche Surf-Volumen.
Tipp: Bevor man einen Internet-Telefonie-Dienst nutzt, sollte man sicherheitshalber die Mobilfunk-Datenverbindung unterbrechen. Wie das geht, erklärt der Kundenservice oder man lädt sich eine entsprechende App herunter, die den Vorgang vereinfacht. Wer das Mobilfunknetz für die Internet-Telefonie nutzen will, sollte sicherstellen, dass er eine
Datenflatrate abgeschlossen hat. Andernfalls geht die Ersparnis beim Telefonieren danach für die Gebühren der Datennutzung drauf.