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Mobilfunkkosten

Prepaid ist für Kinder erste Wahl

05.03.2010 16:01
Von Caroline Benzel
Mobilfunkkosten Handy Tarif Preis Kinder Finanzportal Biallo.de
Handys gehören zum Erwachsenwerden dazu
Hitzefrei, Buskarte vergessen, Fuß verstaucht: Es gibt viele Situationen, in denen Kinder und Jugendliche bei ihren Eltern anrufen müssen. Nur nutzen die Sprösslinge die Geräte in der Regel nicht nur, um mit der Familie zu sprechen. Damit die Mobilfunknutzung Eltern und Kinder nicht in die Verschuldung führt, sollten die Tarife mit Bedacht ausgewählt werden.
Anneke Voß, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt für Kinder und Jugendliche Prepaid-Tarife. „Kinder müssen lernen, dass telefonieren Geld kostet. Und das klappt am besten mit einem Prepaid-Handy. Ist das Guthaben aufgebraucht, können die Kinder auch nicht mehr telefonieren.“ Am einfachsten ist es, mit den Kindern einen monatlichen Betrag festzulegen, den die Eltern auf das Prepaid-Konto überweisen, oder die Kinder Aufladekarten mit dem eigenen Taschengeld kaufen zu lassen. So merken sie gleich, dass die 50 SMS an die beste Freundin tatsächlich auch Geld kosten.

Discounter mit besonders niedrigen Preisen

Am günstigsten sind Prepaid-Discounter wie Maxxim, Hellomobil und Discotel mit Minuten- und SMS-Preisen von gerade Mal acht Cent. Vorteil des Neun-Cent-Discounters Fonic: Der Minuten-Preis von neun Cent gilt auch für Anrufe in Festnetze in Europa, den USA und Kanada.
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Spezialle Jugendtarife

Teurer sind spezielle Jugendtarife, die dafür den Eltern aber bestimmte Schutzfunktionen bieten. So können teure Mehrwertdienste, Sonderrufnummern und SMS-Abos sowie der Internet-Zugang von vornherein gesperrt werden. Die Investition kann sich lohnen: Denn wenn die Sprösslinge bei einem anderen Anbieter versehentlich ein Abo abschließen, kann es sehr mühsam werden, sein Geld zurückzubekommen. Um ein Abo zu stoppen, rät Verbraucherschützerin Voß, eine SMS an den Versender mit "STOP ALLE“ zu schicken. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich, auch eine schriftliche Kündigung per Einschreiben mit Rückschein abzusenden. Die Adresse des Abo-Anbieters erfährt man vom eigenen Mobilfunk-Provider. Zusätzlich solle man sich frühzeitig von einer Verbraucherzentrale beraten lassen.
Abos ausgeschlossen

T-Mobile, E-Plus und Vodafone haben Tarife im Programm, bei denen solche Abos von vornherein ausgeschlossen sind. Nachteil: Die Eltern müssen bereits Vertragskunden sein, damit die Kinder die geschützten Tarife bekommen. Vodafone bietet Eltern die Möglichkeit, für ihre Kinder die CallYa Superflat zu buchen. Für monatlich 9,95 Euro sind Anrufe ins Vodafone-Netz enthalten. Alle anderen innderdeutschen Anrufe kosten teure 29 Cent pro Minute, der SMS-Versand ist mit 19 Cent pro Minute auch nicht gerade günstig. Premium-SMS, über die kostenpflichtige Dienste abonniert werden könnten, sind automatisch gesperrt.
Internetnutzung

Jugendliche, die auch die Internet-Funktion des Handys nutzen wollen, sind am besten mit einer Prepaid-Karte und einem Datentarif beraten. Interessant sind die Angebote von Fonic und Callmobile. Anrufe in alle deutschen Netze sind mit neun Cent pro Minute relativ günstig. Eine Datenflatrate lässt sich für jeweils 9,95 Euro monatlich dazubuchen.

Sie möchten mehr wissen? In unserer Langfassung informieren wir Sie unter anderem zu folgenden Themen:
 
  • Prepaidtarife - vergünstigte interne Gespräche und Einheitstarife
  • Flatrates und Datentarife
  • Tabellarische Übersicht zu Tarifen verschiedener Anbieter
  • Spezielle Kinder- und Jugendtarife
  • Kinder übers Handy orten
  • Gefahren der Mobilfunknutzung
  • Das richtige Handy finden
  • Stabilität und Handystrahlung
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Leserkommentare

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07.03.2010 14:41 Uhr
Mebs Friedrich: Aktuellen 40 €-Tarif von O2 vergessen!
Als Vater einer 13-Jährigen bin ich glücklich, dabei max. 40 EURO/Monat für alle inländischen Gespräche und SMS zu bezahlen. Manchmal ist das auch für den Rest der Familie bei längeren Handygespräche ganz nützlich.
Foto: Michael Gottschalk/ddp ID:3626
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