Indes: All das kann man auch mit einem DSL-Anschluss und einem angeschlossenen Telefon haben – auch wenn die Internet-Telefonie noch etwas fehleranfälliger ist, als das Kommunizieren über das simple Festnetz. Nicht zu unterschätzender Vorteil: Mit dem Laptop kann man seine Festnetz-Nummer mit der passenden Software (zum Beispiel Sipgate) einfach mitnehmen. Das Telefon klingelt dann dort, wo der Rechner angeschlossen ist.
Handy mit Festnetz-Nummer
In vielen Handy- und Festnetz-Tarifen sind inzwischen Festnetzflatrates enthalten. Wer also auf eine Festnetz-Nummer verzichtet, zwingt Freunde, Familie und Bekannte dazu, mehr Geld auszugeben, oder?
Nicht unbedingt: Vodafone, T-Mobile und O2 haben Tarife mit Festnetznummer im Programm. Solange der Kunde sich in seiner Wohnung und in der Nähe aufhält, ist er über die Festnetz-Nummer erreichbar – ansonsten über die Handy-Nummer.
Nachteil Grundgebühr
Nachteil: Die Kunden müssen einen Vertrag mit Grundgebühren abschließen. Bei T-Mobile kann man die Option T-Mobile Home für 4,95 Euro monatlich zu seinem Vertrag dazubuchen. Anrufe ins deutsche Festnetz kosten aus dem Home-Bereich dann vier Cent pro Minute. Der Home-Bereich liegt in einem Radius von bis zu zwei Kilometern um eine feste Adresse.
Gespräche in fremde Handy-Netze kosten dagegen 29 Cent pro Minute. Bei günstigen Discountern kostet die Gesprächsminute dagegen zwischen acht und neun Cent. O2 nimmt für den ähnlich ausgerichteten Tarif
O2 Mobile Flat 20 Euro im Monat. Kommt ein subventioniertes Handy dazu steigt der Basispreis auf 35 Euro . Bei
Vodafone kann man die sogenannte Zuhause-Option für fünf Euro zu einem bestehenden Vertrag dazubuchen.