Die dunkle Jahreszeit ist bei Einbrechern beliebt. Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen, so der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Und Eindringlinge hinterlassen nicht nur einen Schaden von durchschnittlich 2500 Euro, sondern auch viele Scherereien. Besonders ärgerlich ist, wenn sich die Hausratversicherung auch noch querstellt.
Grundsätzlich kommt die Police für geklaute Gegenstände und Reparaturen auf. Voraussetzung ist aber, dass der Versicherte es den Eindringlingen nicht zu leicht gemacht hat. Auch nur kurz das Fenster gekippt oder die Haustür unverschlossen lassen, ist keine gute Idee. Die Versicherer sehen hierin grobe Fahrlässigkeit und kommen oft nur anteilig auf. Risikoerhöhungen – etwa durch ein Baugerüst – muss man übrigens mitteilen.
Und dann sollte natürlich die Versicherungssumme stimmen. Wer glaubt, dass es nicht schlimm sei, sie niedriger zu kalkulieren, da nie alles verloren sein wird, ist falsch gewickelt. Wer eine um 50 Prozent zu geringe Summe gewählt hat, erhält bei einem Schaden von 2500 Euro auch nur die Hälfte erstattet.
Bei einem Einbruch muss man den Schaden natürlich rasch Polizei und Versicherung melden. Glücklich schätzt sich, wer bereits bei Abschluss der Hausratversicherung eine Inventarliste angelegt und wertvolle Gegenstände fotografiert hat. Das steht bei Ihnen immer noch aus? Dann sind dunkle Winterabende ein guter Zeitpunkt, das nachzuholen. Und zumindest in dieser Zeit sollte kein Einbruch geschehen. Laut Polizei ist eine der besten Abschreckungen nämlich eine gute Beleuchtung – sie spart Ärger und man vermeidet Schäden.