Wenn auch der ideelle Wert vieler Gegenstände nicht zu ersetzen ist, so lässt sich doch mit der entsprechenden Police immerhin der finanzielle Schaden begrenzen, wenn Feuer, Wasser oder Langfinger zuschlagen.
Unter Verbraucherschützern gilt die Hausratversicherung nicht als „Muss“ aber gerade bei höherwertigem Hausstand als sinnvoll. Meine persönliche Überlegung vor einem Versicherungsabschluss ist stets, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Schadensfall eintritt und wie hart er mich finanziell ohne Versicherungsschutz treffen würde. Lohnt es sich vielleicht statt dessen monatlich ein wenig Geld zur Seite zu legen? Auf das könnte im schlimmsten Fall zurückgegriffen werden - es bleibt mir aber, wenn niemals ein Schadensfall eintritt. Nur ein Wohnungsbrand, der das Inventar vernichtet, zeigt mir: Das ist keine gute Alternative.
Von den Socken bis zur Kaffeemaschine
Zudem sollte man sich vor Augen führen, was womöglich alles neu gekauft werden muss: Das sind nicht nur Möbel und Teppiche, sondern auch Kleidung, Stereoanlage, Kaffeemaschine und Staubsauger. Und: Die Hausratversicherung zahlt ggf. auch für Renovierung, Aufräumarbeiten und Hotelrechnungen.
Übrigens leistet sie in manchen Fällen sogar für Hausrat, der außerhalb der eigenen vier Wände zu Schaden kommt – so zum Beispiel für das gestohlene Fahrrad oder das aus dem Hotelzimmer in Gran Canaria entwendete Gepäck.
Versicherungsbedingungen studieren
Einfach zum Versicherer gehen und eine Police abschließen, damit ist es jedoch nicht getan. Vorher heißt es, genau die Konditionen zu vergleichen. Wichtig: Die passende Versicherungssumme ermitteln. Ist sie zu hoch, zahlt man zu viel Beitrag. Ist sie zu niedrig, hat man im Schadensfall das Nachsehen. Auch das sollte man regelmäßig überpürfen. Zudem sollte man nachweisen können, beschädigte Gegenstände tatsächlich besessen zu haben.
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