Zähne fletschen. Danach ist vielen Menschen zumute, wenn sie auf dem Behandlungsstuhl des Zahnarztes sitzen. Und meistens hängt das nicht nur mit der Angst vor dem Bohrer zusammen, sondern auch mit der Sorge, dass der Arzt nicht nur dem Gebiss sondern auch dem Geldbeutel zu Leibe rücken könnte.
„Solange ich keine Luxussanierung möchte, wird die Krankenkasse schon zahlen.“ Diese Zeiten gehören in vielerlei Hinsicht leider der Vergangenheit an. Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Kosten zu drücken. So bieten viele Krankenkassen Zusatzleistungen an, die den Zahnarztbesuch vergünstigen. Wer bereit ist, dafür möglicherweise auch den Zahnarzt zu wechseln, sollte einfach mal bei der Kasse nachfragen.
Und machen Sie es wie beim Auto- oder Computerkauf: Vergleichen Sie Angebote. Gerade beispielsweise bei der professionellen Zahnreinigung kann man ganz einfach mehrere Ärzte anrufen und fragen, was die Prozedur bei ihnen kosten würde. Im Internet gibt es außerdem Zahnarztauktionen. Man stellt seine geplante Behandlung ein und verschiedene Ärzte geben ein Angebot ab.
Andere Möglichkeit: Zahnkliniken, die einer Uniklinik angeschlossen sind. Studenten höherer Semester behandeln hier häufig für ganz erheblich geringere Kosten. Bei größeren Sanierungsaktionen kann – gerade bei Personen, die in Grenznähe wohnen – auch eine Zahnbehandlung im Ausland eine günstige Alternative sein. Wichtig: Informieren Sie sich vorher bei Ihrer Krankenkasse.
Und: Wenn Sie Ihrem bewährten Zahnarzt ein günstigeres Angebot unter die Nase halten, lässt vielleicht auch er mit sich reden. Dann sollten Sie aber nicht mehr die Zähne fletschen.