Beispiel
Dread-Disease-Police: Sie zahlt im Falle bestimmter Krankheiten – beispielsweise Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall - eine höhere Summe Geld aus. Wie viele und welche Krankheiten eingeschlossen sind, variiert je nach Angebot. Die Police als günstige Alternative zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu wählen, kann erheblich schief gehen – denn was ist, wenn man an einer anderen Krankheit erkrankt, die eben nicht abgedeckt ist? Allenfalls für Personen, die nur zu einem sehr hohen Preis oder
gar keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen, kann sie die zweitbeste Lösung sein.
Ein Paradebeispiel überflüssiger Policen ist die
Insassenunfallversicherung. Mit ihr sollen Autohalter ihren Beifahrer absichern. Früher bestand durchaus eine gewisse Lücke im Versicherungsschutz, wenn es bei einem Autounfall keinen Schuldigen gab - beispielsweise infolge eine geplatzten Reifens. Mittlerweile sieht jedoch das Straßenverkehrsgesetz vor, dass auch in solchen Fällen alle Insassen über die Haftpflichtversicherung des Fahrers geschützt sind.
Auch die Sterbegeld-, Tierkranken- und Handy-Versicherung zählen nach Meinung von Verbraucherschützern zu den unsinnigen Policen. Andererseits haben aber viele Verbraucher existenzbedrohende Risiken nicht abgesichert.
Aber welche Policen sind wirklich sinnvoll? Das ist natürlich je nach Lebensphase und individuellem Sicherheitsbedürfnis und finanziellen Voraussetzungen höchst unterschiedlich. Während beispielsweise die Berufsunfähigkeitsversicherung grundsätzlich eine der wichtigen Policen ist, wird sie im Ruhestand überflüssig.
In unserem aktuellen Spezial beleuchten wir, welche Policen sich beispielsweise für Kinder, Studenten oder Senioren empfehlen und worauf man getrost verzichten kann.
Einen Überblick über den passenden Versicherungsschutz je nach Lebenssituation liefert zudem der
Biallo.de-Versicherungs-Vergleich. Im zweiten Schritt können Sie - beispielsweise für eine
Berufsunfähigkeitsversicherung - die Tarife unterschiedlicher Anbieter vergleichen.