Das Geld kann man über diesen Zeitraum hinaus beim Versicherer belassen. Ab dem fünften Jahr garantiert er zwar nur 1,75 Prozent Zinsen. Hinzu addieren sich Überschüsse, die Cosmos mit 2,25 Prozent vorsichtig einschätzt, so dass man auf insgesamt mindestens 4,00 Prozent kommt. Da es sich um ein Versicherungsprodukt handelt, fällt nur dann die
Abgeltungsteuer von 25 Prozent an, wenn das Kapital ganz oder teilweise zurückfließt. Steuerlich viel interessanter: Man lässt das Geld mindestens zwölf Jahre stehen. Wer den Gesamtbetrag frühestens mit dem 60. Lebensjahr auf einen Schlag erhält, zahlt nur auf die Hälfte Kapitalertragsteuer. Bei Leibrenten wird nur der Ertragsanteil versteuert. Wer keinen Einmalbetrag leisten will, der kann auch monatlich sparen.
Fondsgebundene Geldanlage
Auch bei
fondsgebundenen Geldanlagen bieten immer mehr Versicherer Produkte an, bei denen das Verlust-Risiko durch Garantien minimiert ist. Ein Beispiel dafür ist die „VarioRent-ReFlex“ der Gothaer Versicherung. Hier werden einmal erreichte Höchststände der zugrunde gelegten Fonds garantiert. Damit minimiert man das Risiko, dass kurz vor der Rente ein Großteil des Fondsvermögens aufgrund eines möglichen Börsencrashs wieder verloren geht. „Die Absicherung der erreichten Höchststände erfordert Mechanismen, die den Verbraucher wieder Geld kosten“, so Versicherungsexpertin Kerstin Becker-Eiselen von der Verbraucherzentrale Hamburg. Und das nage an der Rendite. Für sie sind die Zusatzkosten der Preis, den die Verbraucher für ihre Bequemlichkeit zahlen.