Auffällig ist, dass
Frauen die Riester-Rente besser nutzen als Männer. Sie beantragten und erhielten häufiger die volle Zulage als Männer und erzielten eine höhere Ausschöpfungsquote. Im Hinblick auf das Einkommen zeigt die Studie, dass die Zulagen umso häufiger gekürzt wurden, je höher das Einkommen der betreffenden Person war. Nur
55 Prozent der Riester-Sparer mit einem Jahreseinkommen von mehr als 50.000 Euro bekamen die vollen Zulagen. In der Einkommensklasse von 10.000 bis 20.000 Euro waren es hingegen 71,5 Prozent.
Derzeit erhalten
Riester-Sparer eine Grundzulage von 154 Euro. Für jedes Kind gibt es 185 Euro, beziehungsweise 300 Euro für Kinder, die ab dem Jahr 2008 geboren wurden. Der notwendige jährliche Eigenbeitrag beträgt vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens, maximal 2.100 Euro. Zahlen die
Riester-Sparer weniger Beiträge, werden ihre Zulagen anteilig gekürzt.
Tipp: Die
Riester-Zulagen können noch zwei Jahre nach Ende des jeweiligen Beitragsjahres beantragt werden. Ende 2011 läuft daher die Frist zur Beantragung der Zulagen für 2009 ab. Wer das noch nicht getan hat, sollte sich auf jeden Fall in den nächsten Wochen noch darum kümmern.