Nach Angabe der Bundesregierung hat sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer von 9,9 Jahren im Jahr 1960 auf 18,2 Jahre in 2009 fast verdoppelt. Dabei ist die Bezugszeit von Frauen mit einer Zunahme von zehn Jahren im gleichen Zeitraum stärker gestiegen als bei Männern mit einem Plus von 8,3 Jahren.
Demographischer Wandel stellt für die Rentenkasse große Herausforderungen
„Zwar können sich immer mehr Menschen in unserem Land auf eine lange Lebensspanne jenseits der 50 freuen, doch es kommen immer weniger Rentenzahler nach“, sagt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Das Rentensystem ächzt schon heute unter den hohen Leistungsansprüchen der Versicherten. Arbeiteten 1950 sechs Erwerbstätige für einen Rentner, sind es heute nur noch drei. In 20 Jahren werden nach Berechnungen der Bundesregierung zwei Arbeitnehmer einen Rentner versorgen müssen. Der Rentenbericht 2010 der Regierung empfiehlt daher: Wollen die Menschen ihren Lebensstandard auch im Alter halten, kommen sie um
betriebliche Altersvorsorge oder privaten Vermögensaufbau kaum herum.