Startseite | RSS | Mobil | Inhalt |
Montag, 21.05.2012 15:56 Uhr
Newsletter:
Suche:
Biallo.de - Das Verbraucherportal für private Finanzen
Artikel bewerten:
Startseite > Versicherungen > Finanzkrise
auf Facebook teilen
Twittern
14.03.2010 08:00

Finanzkrise

Altersvorsorge nicht voreilig kündigen

von
Im Soge der Wirtschaftskrise sehen sich viele Bundesbürger gezwungen, ihre monatlichen Ausgaben zu senken. Finanzexperten raten jedoch davon ab, hierfür vorschnell Lebens- oder Rentenversicherungen zu kündigen. Es gibt sinnvollere Alternativen.
Finanzkrise Altersvorsorge Lebensversicherung Rentenversicherung Verbraucherportal Biallo.de
Beitragspausen reduzieren Verlust und erhalten Versicherungsschutz

Bei einem kurzfristigen oder zeitlich überschaubaren finanziellen Engpass sind daher vorübergehende Beitragspausen die deutlich bessere Alternative zu einer Kündigung.
Beispiel: Werden bei einer privaten Rentenversicherung mit einem Monatsbeitrag von 100 Euro und einer Laufzeit von 37 Jahren zwei Beitragspausen von jeweils 24 Monaten nach dem 10. und 20. Vertragsjahr eingelegt, erhält der Versicherte noch 78.855 Euro. Die reguläre Ablaufleistung läge bei 94.306 Euro. Im Vergleich zu Beitragspausen bringt die vorzeitige Kündigung einer Rentenversicherung große finanzielle Einbußen: Hätte der Versicherte seine Police statt der Beitragspause nach zehn Jahren gekündigt, wären für ihn nur 9.642 Euro als Garantieleistung übriggeblieben.

Lesen Sie auch:

Renten-Schock
Das kommt auf die Deutschen zu

Sofortrente
Im Notfall Geld entnehmen

Jede zweite der insgesamt über 90 Millionen Lebensversicherungen wird in Deutschland vorzeitig gekündigt. Da die Abschlussgebühren einer Police aber in der Regel in den ersten Vertragsjahren getilgt werden, kann die Versicherung bei frühzeitiger Kündigung kein oder nur ein sehr geringes Guthaben aufweisen. „Besonders in den ersten Vertragsjahren ist die Kündigung ein Verlustgeschäft für den Versicherungsnehmer“, sagt Christian Jaffke, Vorsorgeexperte beim Finanzdienstleister Delta Lloyd.
In der Regel sind während der Vertragslaufzeit mehrere Beitragspausen von maximal 24 Monaten möglich. Bei vielen Versicherern darf dabei die erste Pause frühestens nach fünfjähriger Laufzeit erfolgen, die nächste ist erst nach weiteren fünf Beitragsjahren wieder erlaubt. Geht es dem Versicherungsnehmer nach einer Zeit finanziell wieder besser, so kann er in vielen Fällen sogar die während der Pausen nicht gezahlten Beiträge später mit einer Sonderzahlung nachregulieren.
Leserkommentare
Kommentar schreiben
Name:
E-Mail:

Ziffernfolge hier eingeben:
Überschrift:
Kommentar:
Abschicken
Foto: colourbox.com ID:2153
Nach oben
Anzeige

Biallo präsentiert

Anzeige
Nachhaltig Vermögen bilden
Rohstoffklasse Holz: Inflationssicher, börsenunabhängig, mit Wachstumsgarantie.
Jetzt informieren ...
Anzeige

Neu im Biallo-Blog

Nein, es sollen offensichtlich keine Goldbarren poliert, sondern sie sollen lediglich angesehen werden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet heute von einem skurrilen Streit über 3.400 Tonnen Gold... zum Blog

Kolumne von Marcus Preu

Marcus PreuBei 2,1 Prozent lag die Inflationsrate im April. Das ist der Wert, der für Anleger darüber entscheidet, ob das eigene Kapital langsam aber sicher aufgezehrt, oder ob auch in Zeiten billigen Geldes und niedriger Zinsen ein Kapitalzuwachs erzielt wird. ... mehr
Anzeige
PKV
Private Krankenversicherung
Mit dem Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung können Sie viel Geld sparen und Ihre Versorgung verbessern. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich und kostenlos ein Angebot erstellen.
Angebot anfordern
.
© 2012 Biallo & Team GmbH