Eine Gesundheitsreform jagt die andere. Keiner kann voraussagen, wie sich die gesetzliche Krankenversicherung in Zukunft entwickeln wird. Das Fazit für die Versicherten: Am besten flexibel bleiben. Das gilt vor allem für private Zusatzversicherungen.
Die Zusammenarbeit zwischen privaten und gesetzlichen Krankenversicherern wird immer beliebter. Inzwischen haben viele gesetzliche Krankenkassen Kooperationsverträge mit privaten Krankenversicherern abgeschlossen und verkaufen damit auch Zusatzpolicen an ihre Versicherten. Oft wird dabei mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung gelockt und es sind lukrative Preisnachlässe vorgesehen von zwischen fünf und zehn Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Anbietern privater Policen.
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Je älter, desto teurer in der Privaten
Allerdings muss der Versicherte bedenken, dass er diesen Schutz in vielen Fällen verliert, wenn er die Krankenkasse wechseln möchte. Schlecht, wenn man dann über die Zusatzversicherung an seine Kasse gebunden ist. Einfach eine neue Zusatzversicherung abzuschließen, ist zudem nicht ganz einfach. Das gilt vor allem dann, wenn der Versicherte inzwischen Beschwerden hat, die einen neuen Versicherungsschutz beeinträchtigen könnten und die Prämienzahlungen in die Höhe treiben. Zudem sollte er bedenken, dass mit jedem Lebensjahr die Beiträge in der privaten Zusatzversicherung teurer werden, wenn man neu einsteigen möchte.