Eine Umfrage der Verbraucherzentrale NRW bei großen Konzernen hat gezeigt, dass viele Assekuranzen bei diesem Spiel mitmachen. Von den befragten neun Unternehmen klinkte sich lediglich eines aus: die LVM-Versicherung. Bestandskunden brauchen, nach Auskunft der Pressestelle, hier nicht zum Hörer greifen. Anders dagegen der Generali-Konzern, zu dem auch die Aachen-Münchener und Cosmos-Direkt zählen. Hier sollen Kunden angeblich zu jeder Zeit ihren Tarif auf das aktuelle Neugeschäftsprodukt umstellen können. Ähnlich äußert sich auch die HUK-Coburg. Auch sie gewährt Bestandskunden, auf Anfrage, satte Rabatte.
Selbst aktiv werden
Allerdings kommen die Versicherer mit solchen Angeboten nicht von sich aus auf ihre Kunden zu. Hier muss der Versicherte schon selbst aktiv werden. Gekniffen sind damit diejenigen, die nichts unternehmen und den neuen Jahresbeitrag einfach schlucken. Ein kurzer Anruf dagegen kann bis zu 100 Euro Kostenvorteil bringen.
Auf die Konditionen achten
Wem ein günstiger Tarif angeboten wird, der sollte jedoch vor Abschluss nochmals die Konditionen checken. Denn das Neuangebot muss nicht automatisch mit dem Altvertrag identisch sein. Wer mit seinem Altvertrag zufrieden war, sollte deshalb darauf achten, dass alle Bedingungen des alten Vertrages auch für den neuen gelten. „Sonst könne es vorkommen, dass bei einem Unfall mehr Schadenfreiheits-Rabatt verloren geht, als im Alttarif", weiß Elke Weidenbach, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale NRW. Wichtig sei ebenfalls darauf zu achten, dass Deckungssummen und Selbstbehalt gleich bleiben.
Tipp: Überzeugt das neue Angebot des alten Versicherers nicht, bleibt nur die Suche nach einem günstigeren Anbieter. Mit dem
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