Marktführer Allianz ist schon gestartet, eine Empfehlung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) liegt vor, Verbraucherschützer begrüßen die Initiative. Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV) hält die Initiative für einen „Schritt in die richtige Richtung“ und hofft, dass der Vorstoß der Allianz als „Initialzündung“ wirkt und andere Versicherer rasch nachziehen. Weitere Versicherungen werden dem Beispiel der Allianz wohl folgen. So kündigte die Debeka bereits an, sie werde sich baldmöglichst am Branchenführer orientieren.
Anhand einer
Gesamtkostenquote, die neben den laufenden Kosten auch die Abschluss- und Vertriebskosten, bei fondsgebundenen Produkten auch die Fondskosten, beinhaltet, sollen die Kunden auf einen Blick erkennen können, wie die Kosten ihres Versicherungsvertrages die Rendite beeinflussen.
Bei der Vorstellung der neuen „Transparenzinitiative“ sagte Vorstandschef Maximilian Zimmerer: „Wir streben eine klare und leicht verständliche Information zu unseren Produkten an“. Hierzu gehöre auch die Darstellung der Kosten in einer Form, die einerseits den Einfluss auf die Wertentwicklung aufzeigt, andererseits einen Vergleich mit anderen Angeboten von Wettbewerbern ermögliche.