Viele Vorsorgesparer wählen hier bevorzugt eine unterjährige Zahlungsweise, meist monatlich, weil sich die Beiträge so für sie leichter aus dem laufenden Einkommen finanzieren lassen. Ein oft teurer Fehler, wie Verbraucherschützer feststellten. Die Versicherer berechnen für diese Form der Prämienzahlung zum Teil saftige Zuschläge. Wird bei einer
Privaten Rentenversicherung anstatt der jährlichen eine halbjährliche Zahlung vereinbart, beträgt der Zuschlag üblicherweise zwei Prozent, bei vierteljährlicher Zahlung drei Prozent und bei der monatlichen Variante fünf Prozent.
Rechnet man diese Aufschläge jedoch in effektive Jahreszinssätze um, so zeigen sich erst die tatsächlichen Belastungen für die Sparer. "Da ist von drei oder fünf Prozent Aufschlag die Rede, der effektive Jahreszins liegt aber bei 13 oder 14 Prozent", bemängelt Edda Castelló von der Verbraucherzentrale Hamburg die unkorrekte Kostenangabe der Versicherer für die Zuschläge. Denn dies kann am Vertragsende, trotz Garantiezins, die Ablaufleistung je nach Vertragsdauer um viele Tausend Euro schmälern.