In die gleiche Kategorie gehört für Versicherungsberater Albers die Sterbegeldversicherung. Die Kombination aus Spar- und Versicherungsvertrag sei immer unrentabel. Das gelte auch für andere Policen, wie die Ausbildungs- oder die Aussteuerversicherung – eine kleine Kapitallebensversicherung, die für die Kosten einer Hochzeit aufkommen soll. „Der Grundgedanke solcher Policen ist nicht schlecht, aber die Lösung taugt nichts“, so Versicherungsberater Albers. Wer Geld für ein bestimmtes Ereignis ansparen möchte, solle sich an eine Bank wenden, nicht an ein Versicherungsunternehmen.
Dread-Disease-Police - Wetten mit der Versicherung
Seit einiger Zeit werden in Deutschland sogenannte
Dread-Disease-Policen angeboten, die das Risiko, eine bestimmte schwere Krankheit zu erleiden, finanziell absichern sollen. „Hier geht man eine Wette mit dem Versicherer ein“, sagt Albers. Man muss eine von 30 bis 42 Krankheiten in einem bestimmten Stadium nachweisen, um eine größere Summe ausgezahlt zu bekommen. Meist zahlten solche Policen erst, „wenn man ohnehin nicht mehr lange lebt“. Viele Krebsarten seien hier beispielsweise ausgeschlossen.