Berufsunfähigkeitsversicherung: So lange wie möglich den Schutz sichern!
Im Idealfall schließen Sie deshalb die Berufsunfähigkeitsversicherung so ab, dass sie bis zum Rentenbeginn zahlen muss. Das Problem dabei: Allein die Erhöhung des Rentenalters von 65 auf 67 kann die Prämien über die Jahre um fünf Prozent und mehr steigen lassen – und schon eine Absicherung bis zum 65. Geburtstag belastet das Budget natürlich stärker, als wenn der Schutz mit 60 ausgelaufen wäre.
Die Alternative: Vertrag aufteilen
Um den Schutz günstiger zu machen, bietet es sich an, aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung mehrere zu machen, die Verträge also zu splitten. Aus einem Vertrag mit einer Versicherungssumme von 1.500 Euro werden zwei zu je 750 Euro. Während einer der beiden nur bis zum 60. oder 62. Lebensjahr läuft (und günstig ist), sichert der andere Vertrag das Risiko Invalidität bis zum Rentenbeginn ab. Der Hintergrund der Überlegungen: Bei einer Invalidität und Berufsunfähigkeit hat der Versicherte sich so bis zum 60. oder 62. Geburtstag einen umfassenden und insgesamt bezahlbaren Schutz gesichert. Für die verbleibenden Jahre bis zum Rentenbeginn fällt die Berufsunfähigkeitsrente dann zwar geringer aus – das allerdings in einer Lebensphase, in der viele finanzielle Belastungen wie die Immobilienfinanzierung oder die Ausbildung der Kinder bereits weggefallen oder geringer geworden sind. Mit anderen Worten: Zwischen dem 62. und 67. Geburtstag schmerzt es weniger, wenn ein Teil der Rente wegfällt.
Höhere Kosten fallen durch zwei Verträge nicht an, wie ein Blick in unseren
Berufsunfähigkeitsversicherungen-Vergleich zeigt: Bei ansonsten gleichen Parametern erhöht sich der Preis für eine Police bei doppelt so hoher Rente in etwa um die Hälfte.