Zusatzleistungen der Krankenkassen: Was die Kassen im Rahmen des gesetzlichen Leistungskatalogs beim Zahnersatz leisten, ist oft verschwindend gering, vor allem, wenn man aufwändigere Behandlungsmethoden wählt. Inzwischen bieten aber einige Kassen
im Rahmen von Zusatzleistungen vergünstigte Zahnbehandlungen an. Allerdings muss man bereit sein, den Zahnarzt zu wechseln. Zahnreinigungen zum Festpreis von 50 Euro oder Implantate zum Festpreis von 1.100 Euro, dazu längere Garantiezeiten, gibt es nur bei Ärzten, mit denen spezielle Verträge ausgehandelt wurden. Man sollte bei seiner Krankenkasse nachfragen, ob sie derartige Angebote hat und zu welchen Bedingungen sie leistet.
Verschiedene Angebote einholen: Ein Zahnarztbesuch ist Vertrauenssache. Wenn man mit seinem Arzt zufrieden ist, bleibt man ihm meist treu. Doch es lohnt sich nachzufragen, was die Kollegen berechnen. Beispiel Zahnreinigung: Die Kosten dafür variieren zwischen 40 und 120 Euro. Auch bei Inlays, Kronen und Implantaten gibt es enorme Preisunterschiede. Es kommt immer darauf an, mit welchen Labors der Zahnarzt zusammenarbeitet und nach welchem Gebührensatz er abrechnet. „Man kann durchaus seinen Arzt fragen, ob er bereit ist, mit einem günstigeren Labor zusammenzuarbeiten, denn die Laborkosten sind bei Zahnersatz der größte Kostenfaktor“, sagt Wolfgang Schuldzinski, Gesundheitsexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.