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20.07.2014 10:36

Fondssparen Preiswerte Fonds bringen mehr Rendite

von Max Geißler Autor
Investmentfonds berechnen jährlich Gebühren. Die Kosten belasten die Rendite. Stellt sich die Frage: Erzielen preiswerte Fonds bessere Ergebnisse als teure?
Fondssparen Preiswerte Fonds bringen mehr Rendite
Auf lange Sicht hängt die Rendite stark von den Kosten ab
Die Ratingagentur Morningstar ging dieser Frage nach und kam zu einer eindeutigen Antwort: Ja! In allen untersuchten Fondsklassen hatten Fonds mit geringer Kostenbelastung renditemäßig die Nase vorn. „Es ist eindeutig, dass die Kosten von Fonds einer der zuverlässigsten Indikatoren für die künftige Rendite darstellen“, sagt Ali Marsawah, Chefredakteur von Morningstar Deutschland.

Grundlage der Studie waren vier große Fondskategorien: Globale Aktien Standardwerte, globale Mischfonds flexibel, Euro-Rentenfonds und Aktienfonds Europa Standardwerte. Morningstar untersuchte die Wertentwicklung bei Fonds von 2008 bis 2013 und setzte sie ins Verhältnis zu den jeweiligen Kosten. Die Ergebnisse sind überzeugend: In jeder der vier Fondskategorien performten die Fonds mit der geringsten Kostenbelastung besser als die mit hoher.
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Fondskosten zuverlässiger Performance-Indikator

Beispiel Globale Aktien: Die Teilgruppe mit den niedrigsten Gebühren kostete im Jahr 2008 durchschnittlich 0,78 Prozent. Binnen fünf Jahren wuchsen diese Finanzprodukte um durchschnittlich 13,65 Prozent pro Jahr. Die Teilgruppe der teuersten Fonds musste hingegen Managementgebühren von durchschnittlich 2,74 Prozent verkraften, der jährliche Zuwachs verschlechterte sich dadurch auf 11,41 Prozent. Folge: Aus einem Anlagebetrag von 10.000 Euro machte jene Gruppe mit geringer Kostenquote fast 19.000 Euro, die teurere erzielte hingegen nur gut 17.000 Euro. Ähnlich groß fällt der Abstand bei europäischen Aktienfonds aus. Etwas geringer, aber immer noch messbar, ist der Renditevorsprung zwischen preiswerten und teuren Renten- und Mischfonds. „Die Ergebnisse bestätigen unsere These, dass die Kosten von Fonds ein zuverlässiger Indikator für künftige Renditen sind“, betont Marsawah.
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Outperformer haben Seltenheitswert

Aus der Morningstar-Analyse lässt sich eine zweite Erkenntnis ableiten: Selbst günstige Fonds laufen in der Regel schlechter als ihre Benchmark. Keiner der preiswerten Fonds schaffe es über die Fünfjahresperiode hinweg den jeweiligen Kategorie-Index zu übertreffen. Besonders eklatant fällt laut Morningstar der Renditeabstand bei flexiblen Mischfonds aus. Marsawah empfiehlt Anlegern deshalb, die Kostenstruktur aktiv verwalteter Fonds generell zu hinterfragen. Preiswerte ETF sind in dieser Hinsicht eine ernstzunehmende Alternative, denn hier ist die Kostenbelastung deutlich geringer und die Performance liegt in der Regel auf Augenhöhe mit dem jeweiligen Vergleichsindex.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Allerdings lässt sich dieser Ansatz nicht verallgemeinern. Es gibt zahlreiche Beispiele, bei denen aktiv verwaltete Fonds seit Jahren besser laufen als indexorientierte ETF. Beispiel deutsche Aktien: Hier liegen klassische, ungehebelte Dax ETF auf Jahressicht derzeit 23 bis 24 Prozent im Plus, aktiv verwaltete Deutschland-Fonds wie der DWS Deutschland oder der Baring German Growth Trust weisen jedoch Renditen von 27 bzw. 29 Prozent aus. Gleiches Bild auf Fünfjahressicht: Während die Dax-ETF von Comstage, DB x-tracker und Lyxor eine Gesamtperformance zwischen 102 bis 104 Prozent ausweisen, zeigt die Biallo-Topfonds-Tabelle Deutsche Aktien, dass der DWS Deutschland gut 150 Prozent im Plus liegt und der Baring German Growth knapp 140 Prozent. Vor dem Fondskauf sollten Anleger daher Fonds der jeweiligen Kategorie ausführlich vergleichen.

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