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11.09.2015 10:23

Offene Immobilienfonds Alternative zu Betongold

von Max Geißler Autor
Immobilien zur Geldanlage sind gefragt wie nie. Die Preise schießen durch die Decke. Doch teures Betongold ist nicht nötig. Auch Immobilienfonds liefern sichere Renditen und feiern ein Comeback.
Offene Immobilienfonds Alternative zu Betongold
Immobilienfonds feiern ein Comeback!
Zweistellige Wertzuwächse und sicheren Inflationsschutz veranlassen immer mehr Menschen in Wohneigentum zu investieren. In beliebten Großstädten explodieren die Preise. In Frankfurt am Main verteuerten sich Eigentumswohnungen binnen Jahresfrist um neun Prozent. Inzwischen kosten Wohnungen dort im Durchschnitt 3.210 Euro pro Quadratmeter. Noch teurer ist Hamburg mit 3.360 Euro und München mit 5.160 Euro. Bundesweit stiegen die Preise für Wohnimmobilien binnen Jahresfrist um 5,3 Prozent, so eine Erhebung des F+B-Wohn-Index Deutschland.

Wer eine größere Eigentumswohnung oder ein Haus kaufen möchte, der benötigt mehrere hunderttausend Euro. Für viele Käufer bedeutet dies hohe Kreditaufnahme und jahrelange Verschuldung. Außerdem ist das Vermögen fest gebunden. Geht es darum, eine verlässliche Kapitalanlage für das Ersparte zu finden, ist die eigene Immobilie jedoch nicht zwingend erforderlich. Als alternative Form der Immobilienbeteiligung bieten sich offene Immobilienfonds an. Solche Fonds erwerben im großen Stil Büro- und Geschäftshäuser sowie Einkaufszentren, stückeln das Vermögen in kleine Teile und bieten sie Anlegern zur Beteiligung an. Sparer erwerben mit jedem Fondsanteil ein Stück der Immobilien und sind so an der Wertentwicklung der Objekte beteiligt.
 
Fonds Beratung

Chancen und Risiken

Jahrelang galten offene Immobilienfonds als sichere Vermögensanlage. Die Renditen wuchsen zwar nicht in den Himmel, waren aber stetig und lagen konstant über dem Zinsniveau. Im Zuge der jüngsten Immobilien- und Finanzkrise kam es jedoch zu einem dramatischen Einbruch. Die Kurse der Immobilienfonds sausten in den Keller, Anleger gaben scharenweise Fondsanteile zurück. Folge: Einige Fonds brachen zusammen und mussten abgewickelt werden.

Die Politik reagierte und erließ neue Regeln, die die Sicherheit der Fonds nachhaltig stärkten. So wurden Mindesthalte- und Kündigungsfristen beschlossen, die den plötzlichen Abzug von großen Kapitalsummen verhindern. Seit 2013 dürfen neu gekaufte Anteile an offenen Immobilienfonds nur noch zeitversetzt wieder veräußert werden. Die Mindesthaltefrist beträgt 24 Monate, die Kündigung der Anteile muss zwölf Monate vor Rückgabe erfolgen. Eine Ausnahme gilt nur für Altbestände im Depot. Die Einschränkung, wonach pro Halbjahr nur Anteile bis zu 30.000 Euro veräußert werden dürfen, ist inzwischen wieder entfallen. Die Zielrichtung ist klar: Offene Immobilienfonds sollen nicht der kurzfristigen Spekulation dienen, sondern der mehrjährigen Geldanlage.
 

Comeback der offenen Immobilienfonds

Die Sicherheitspuffer schufen bei Anlegern neues Vertrauen. Allein im ersten Halbjahr 2015 investierten Sparer laut Fondsverband BVI knapp zwei Milliarden Euro in offene Immobilienfonds. Neben hoher Sicherheit sprechen zwei weitere Argumente für Immobilienfonds: die niedrigen Sparzinsen und hohe Ausschüttungen. Unterm Strich performen offene Immobilienfonds derzeit mit etwa zwei bis drei Prozent pro Jahr. Die exakte Wertentwicklung einzelner Fonds finden Sie in unseren Fondstabellen: offene Immobilienfonds.
 

Bewährte Fonds sind zuverlässig

Entscheidend für den Erfolg eines offenen Immobilienfonds sind die Qualität seiner Immobilien, deren Standorte und der Portfoliomix. Um die Anlagechancen eines Fonds einzuschätzen, sollte man Parameter wie Vermietungsquote, Laufzeit der Mietverträge und regionale Verteilung des Immobilienvermögens prüfen. Angaben dazu finden sich im Fondsprospekt. Unter den handelbaren Publikumsfonds befinden sich traditionsreiche Flaggschiffe, die auf soliden Füßen stehen. Beispiele:
 
  • Hausinvest: Der von der Commerzbank gesteuerte Fonds (ISIN DE0009807016) zählt mit einem Anlagevermögen von knapp zehn Milliarden Euro zu den größten dieser Wertpapierklasse. Der Fonds ist bereits 43 Jahre am Markt und überzeugt seither mit konstanten Wertsteigerungen. Die Fünfjahresrendite liegt aktuell knapp 2,6 Prozent, die Zehnjahresrendite bei 3,5 Prozent.
 
  • Grundbesitz Europa: Der zwei Jahre ältere Fonds ist ein Dauerläufer von der Deutschen Bank (ISIN DE0009807008). Mit einer Fünfjahresperformance von rund drei Prozent belegt er aktuell Rang 2 in unserer Fondstabelle Offene Immobilienfonds Europa. Die Zehnjahresrendite liegt bei überdurchschnittlichen 4,6 Prozent!
 
  • Deka Immobilien Europa: Mit 13 Milliarden Euro Anlagevolumen ist der Sparkassenfonds (ISIN DE0009809566) derzeit der größte, handelbare offene Immobilienfonds in Deutschland. Er operiert seit 18 Jahren erfolgreich am Markt und weist stabile Jahreszuwächse von 2,2 Prozent über fünf Jahre bzw. 3,2 Prozent über zehn Jahre aus.
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