Wie funktioniert das Lipper-Rating?

Ratingnoten sind eine wichtige Stütze bei der Fondsauswahl. Das dargestellte Lipper-Rating fußt auf dem konsistenten, also nachhaltigen Ertrag, den ein Fonds seit seiner Auflage erzielt. Es bewertet unter anderem die Wertentwicklung des Fonds gegenüber seiner Vergleichsgruppe, dessen Schwankungsbreite und gewichtet Verlustphasen. Fonds mit dauerhaft starker Performance, geringen Schwankungen und kurzen Verlustphasen erhalten Bestnoten (5 Häkchen). Je weniger Häkchen ein Fonds besitzt, desto ungünstiger das Rating.

Da verschiedene Betrachtungszeiträume und Qualitätsmerkmale in die Bewertung einfließen, gibt es keinen Automatismus, dass stets Fonds mit Top-Ratings die Fonds-Hitlisten anführen. Beispiel: Ein Fonds, der wegen seiner hervorragenden Performance auf Platz eins der Einjahresliste steht, kann dennoch nur einen Haken haben. Grund: Die Wertentwicklung über viele Jahre betrachtet ist eher unterdurchschnittlich oder er weist sehr hohe Wert-schwankungen auf.

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