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29.07.2016 12:43

Mischfonds Aktien und Anleihen lieber selbst mischen

von Horst Peter Wickel Autor
Mischfonds sind bei deutschen Geldanlegern immer beliebter geworden. Aber Vermögensberater und Verbraucherschützer raten weiterhin, lieber selbst zu mischen.
Mischfonds Aktien und Anleihen lieber selbst mischen
Mischfonds - selbst mischen macht Spaß
Anhaltend niedrige Zinsen und starke kurzfristige Schwankungen der Börsenkurse – wo wollen Sie bei diesen Bedingungen Ihr Geld investieren? Die meisten Anleger vertrauen bewährten Fonds. Allein im vergangenen Jahr steckten sie netto rund 72 Milliarden Euro in diese Wertpapiere – und Mischfonds führen die Absatzliste mit Rekordzuflüssen von 38,6 Milliarden Euro an.

Theoretisch sind diese Fonds eigentlich die beste und sicherste Möglichkeit, Ihr mühsam zusammengetragenes Vermögen oder das sauer verdiente Einkommen anzulegen. Ein Mischfonds ist im Prinzip ein Investmentfonds, der aus verschiedenen Bestandteilen besteht und damit die Möglichkeit bietet, ganz flexibel in die Märkte zu investieren, die die besten Chancen bieten. Anleihen dienen dabei als Sicherheitsbaustein, und riskantere Aktien sorgen für höhere Renditen.

Was in Mischfonds steckt

Prinzipiell können Sie bei Mischfonds zwischen vier Kategorien unterscheiden. Während bei defensiven Mischfonds nur bis zu 35 Prozent des Geldes in Aktien angelegt werden, werden bei offensiven Mischfonds in der Regel rund 75 Prozent des Vermögens in Aktien investiert. Bei ausgewogenen Mischfonds besteht das Portfolio zu etwa gleichen Anteilen aus Anleihen und Aktien.

Im Gegensatz zu diesen Mischfonds-Kategorien, deren Gewichtung mehr oder weniger festgeschrieben ist, haben die Manager flexibler Fonds vollkommen freie Hand: Sie können die Gewichtung von Anleihen und Aktien frei zwischen 0 und 100 Prozent wählen, also theoretisch ausschließlich auf Aktien oder Anleihen setzen.

Alle Mischfonds-Typen gibt es mit internationaler Ausrichtung oder mit Fokus auf Europa. Dass die Rendite-Aussichten von Fonds mit einem höheren Aktien-Anteil größer sind, liegt auf der Hand. Dennoch werden auch sie von dem jeweiligen Anleihe-Anteil gebremst.

Mischen kostet Geld

So richtig zufrieden mit der Wertentwicklung von Mischfonds sind weder Finanzmarktexperten noch Verbraucherschützer. Zum einen kritisieren sie, dass das Umschichten und Wechseln zwischen den einzelnen Anlageformen und Märkten viel Geld kostet, was die Rendite schmälert. Dazu kommt, so die Prüfer von Stiftung Warentest, das „vielfach zyklische Anlageverhalten der Fondsmanager“. Natürlich birgt die Chance, hohe Renditen sowohl aus der Titelauswahl, als auch aus der Verteilung des Vermögens über verschiedene Anlageklassen zu generieren, auch die Gefahr, doppelt daneben zu liegen. Zum Beispiel, indem man zu früh oder zu spät ein- und aussteigt.

Lieber selbst mischen

Verbraucherschützer, zum Beispiel von Stiftung Warentest, schlagen Anlegern vor, mit wenig Aufwand einen Mix aus Aktien und Zinspapieren selbst zu bauen. Bei einem solchen „Pantoffel-Portfolio“ setzen Anleger nur auf Indexfonds, die den Weltaktienindex MSCI World und den Rentenindex für Euroland-Staatsanleihen widerspiegeln.

Nur einmal pro Jahr müssten Sie überprüfen, ob Sie an der gewählten Risikoaufteilung festhalten wollen. An der Aufteilung Ihres Kapitals in riskantere Aktien und sichere Anleihen können Sie selbstverständlich festhalten. Am einfachsten und preiswertesten ist das eigene Mischen mit zwei Indexfonds, zum Beispiel von Gesellschaften wie iShares, Lyxor oder db x-trackers. Für Aktien erwerben Sie beispielsweise einen Indexfonds, der die Aktienkurse der Industrieländer (MSCI World) oder sogar aller Industrie.- und Schwellenländer abbildet (MSCI All Countries), Anleihen sind gut mit dem Barclays Euro Aggregate Bond Index (Euro-Anleihen) abgedeckt.

Die besten Aktien-, Renten- und Mischfonds finden Sie im Biallo-Fonds-Rechner

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Leserkommentare
15.08.2016 - von Chrissi
@Frank Sommer Weil der Fondsmanager nur an seinen Profit denkt und nicht an Ihren! Investieren Sie Zeit um sich zu informieren (machen Sie ja sicher vor dem Autokauf auch!), investieren Sie in einen günstigen Aktien-ETF (MSCI oder Dividenden) und einen günstigen Renten-ETF (z.B. europ. Staatsanleihen), besparen diese regelmäßig monatlich und lehnen Sie sich zurück!
29.07.2016 - von Frank Sommer
Mischverhältnis
Nach der Lektüre des Artikels bleiben viele Fragen offen, z.B.: In welchem Verhältnis sollte ich Aktien und Anleihen mischen? Wann und in welcher Intensität sollte ich eingreifen, wenn sich der Markt ändert? Ich denke, als Anleger stehe ich vor den gleichen Problemen wie der Fondsmanager - Warum sollte ich also mehr Anlageglück haben als diese?
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