Börse Aktionäre decken sich nach Brexit ein

Börse Aktionäre decken sich nach Brexit ein

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
01.07.2016
Auf einen Blick

Eine Großzahl der Aktionäre sieht den Brexit als günstige Einstiegsgelegenheit. Das belegen die Handelszahlen der ING-Diba.

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Wissen Sie noch, was Sie am 24. Juni 2016 gemacht haben? Kleiner Tipp: Wahrscheinlich saßen Sie am Frühstückstisch und haben die Ohren gespitzt als Sie in den Nachrichten das Ergebnis der EU-Abstimmung im Vereinigten Königreich gehört haben. Das britische Pfund raste nach unten, die Aktienmärkte sackten ein, die Krisenwährung Gold war wieder begehrt. Doch gefallene Aktienkurse bieten trotz des Risikos, dass sie noch weiter in den Keller gehen, auch die Chance, sich mittelfristig günstig mit Aktien einzudecken. Die ING-Diba erlaubt einen Blick hinter die Kulissen: Was geschah an jenem 24. Juni wirklich?

Aktionäre sehen jetzt Einstiegskurse

Am Freitag, den 24. Juni, gingen bei der ING-Diba knapp 150.000 Orders ein. Zum Vergleich: An normalen Handelstagen liegt das Niveau etwa bei einem Viertel davon. Besonders interessant sind aber andere Zahlen. Denn die Kurse entwickeln sich nicht nach Volumen, sondern nach Angebot und Nachfrage. Und hier überwiegt der Optimismus. Bei der Frankfurter Direktbank wurden Wertpapiere im Umfang von 383 Millionen Euro (davon 75 Prozent Aktien) gekauft. Die Verkaufsaufträge machten dagegen „nur“ 201 Millionen Euro aus. Die Direktbank interpretiert diese Zahlen ganz ähnlich. „Unsere Kunden sind nicht in Panik verfallen und haben die fallenden Kurse vor allem dazu genutzt, Wertpapierbestände auszubauen oder neu einzusteigen", sagt Matthias Bayer, Leiter Wertpapier und Handelsabwicklung.

Ruhe bewahren

Bei unvorhersehbaren Ereignissen, die die Aktienkurse purzeln lassen, sollten Anleger gelassen bleiben, wie Merten Larisch von der Verbraucherzentrale Bayern berichtet: „Davon sollten sich Verbraucher aber nicht verrückt machen lassen. Denn wir raten ohnehin von kurzfristigen Spekulationsgeschäften ab. Vielmehr sollten private Anleger langfristig denken.“

Tipp: Die ING-Diba macht zwar die Erfahrung, dass Privatanleger eher auf einzelne Titel setzen. Besonders gefragt seien Werte wie Daimler und Deutsche Bank. Doch gerade, wenn Sie sich den Kursverlauf der vergangenen Jahre der Deutschen Bank ansehen, werden Sie das Problem daran erkennen: Einzelne Aktien sind oftmals sehr riskant. Deshalb Finger weg von Aktien? Nein, mit einem sogenannten ETF können Sie sich 1:1 den Dax oder einen anderen großen Index ins Depot legen.

Zum Schluss noch ein Lesetipp: Erfahren Sie, weshalb Aktienbesitz so wichtig ist. Matthias Bayer, Wertpapierspezialist bei der ING-Diba, stand Biallo Rede und Antwort.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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