DKB mit vollautomatisiertem Depotwechselservice

Wertpapiere DKB mit vollautomatisiertem Depotwechselservice

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
02.09.2016
Auf einen Blick

Als erste Bank in Deutschland bietet die DKB einen vollautomatisierten Depotwechselservice an. Kunden soll der Umzug damit leichter fallen.

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Zu einem kostenlosen Broker wechseln? Das ist eine gute Idee, wäre da nicht der Aufwand rund um den Übertrag der Altbestände aus dem bisherigen Depot. Hier will die DKB (Deutsche Kreditbank) ansetzen. Jetzt bieten die Berliner gemeinsam mit ihrem Partner „FinReach“ einen vollständig automatisierten Wechselservice für das Depot an. In Sachen Girokonto gibt es einen solchen Service seit einigen Monaten. Die DKB verspricht, dass Kunden fortan bequemer und schneller einzelne Wertpapiere oder ein komplettes Depot zur ihr übertragen können.

Worin besteht die Wechselhilfe?

Der Depotwechsel ist nicht ganz so umfangreich wie der des Girokontos. Schließlich gibt es hier keine Daueraufträge für Strom, Baukredit, Miete, Versicherungen und ähnliches. Doch auch hier geht es nicht ganz ohne Arbeit – zumindest bisher. Was bringt also der neue Service der DKB? Es entfällt beispielsweise das aufwendige Übertragen von Wertpapierkennnummern, denn alle Wertpapiere im bestehenden Depot werden automatisch erkannt.

So wird der Wechsel mit wenigen Klicks möglich – am Computer daheim oder auch mobil mit Smartphone oder Tablet. Der Kunde benötigt lediglich die Depotnummer der DKB-Verbindung und die Zugangsdaten zum Internet-Banking der bisherigen Bank. Auch die Schließung des bestehenden Depots kann direkt beauftragt werden und erfolgt dann automatisch. „Durch den neuen Service wird es noch einfacher, bestehende Wertpapierdepots zu unserem DKB-Broker zu übertragen“, sagt Tilo Hacke, Privatkundenvorstand der DKB.

Matthias Eireiner, Geschäftsführer von FinReach unterstreicht in der gegenwärtigen Minizinsphase die Bedeutung von Wertpapieren: „Banken und Anleger leiden aktuell gleichermaßen unter dem Niedrigzinsniveau. Die Stärkung des Wertpapiergeschäfts stellt für viele Banken ein strategisches Ziel dar. Der oftmals noch aufwendige Prozess des Depotwechsels bleibt dabei die größte Hürde für Banken bei der Aktivierung ihrer Kunden.“

Tipp: Auch beim Girokonto sollten Verbraucher wechselwillig sein. Der Trend vieler Filialbanken geht wieder zur Kontoführungsgebühr. Das zeigt das neue Gebührenmodell der Postbank, wonach Mittel- und Geringverdiener zur Kasse gebeten werden. Aber auch die Aussagen von Sparkassen-Chef Georg Fahrenschon lassen nichts Gutes vermuten. Doch kundenfreundliche Banken wie DKB, ING-Diba, Comdirect oder Consorsbank bieten nicht nur kostenlose Girokonten an, sondern greifen auch mit ihrem Umzugsservice unter die Arme. Außerdem: Zum 18. September 2016 tritt das sogenannte Zahlungskontengesetz in Kraft. Das heißt Banken sind dann verpflichtet beim Konto-Wechsel zu helfen. Die neue Bank muss dann gemeinsam mit der alten Bank den Kontoumzug organisieren.

Hier finden Sie kostenlose Girokonten:

3
 
Anbieter
Ertrag pro Jahr
Dispozinsen
Guthabenzinsen
 
1.
 +6,10 €
6,90%
 bis 0,4%
2.
 +5,34 €
6,99%
 bis 0,35%
3.
 +4,58 €
8,99%
 0,3%
Geldeingang 2.500 €, niedrigster Kontostand 900 €
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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