Mischfonds Hohe Renditen mit MoneYou-Fonds

Thomas Brummer
von Thomas Brummer
14.06.2016
Auf einen Blick

Mit dem Fondskonzept von MoneYou waren in den vergangenen Jahren Renditen von rund zehn Prozent drin. Dazu gibt es ein überdurchschnittlich gut verzinstes kostenloses Tagesgeldkonto.

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Die Mini-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank geht an keiner Bank spurlos vorbei. Auch nicht an MoneYou, einer Marke der Großbank ABN Amro. Doch wer einen regelmäßigen Blick auf die Geldanlage-Vergleich von Biallo wirft, weiß: der Anbieter zählt stets zu den besten. Ob Tagesgeld oder Festgeld, die Niederländer erreichen stets einen Spitzenplatz. Positiv auch: Es handelt sich nicht um einen Schaufensterzins, der nach wenigen Monaten bereits kassiert wird. Mir doch egal, konservative Geldanlage bringen eh kein Geld mehr ein, denken Sie nun vielleicht. Daher hat MoneYou ein neues Motto ins Leben gerufen: „Fonds leicht gemacht“.

Für jeden etwas dabei

Das Fondsangebot hält MoneYou einfach und knapp. „Nach unserer Überzeugung sollte es Anlegern viel einfacher gemacht werden, die Renditechancen des Kapitalmarktes zu nutzen – ohne Mühen und ohne Fachchinesisch“, sagt MoneYou-Chefin Lisbeth Rigter. Zunächst gilt es für Anleger, ihre Risikobereitschaft auf den Prüfstand zu stellen.

Neben der persönlichen Einstellung gibt es auch ganz handfeste Tatsachen, die dieses Chance-Risiko-Profil beeinflussen sollten. Allen voran ist hier das Alter zu nennen. Jüngere, die noch eine lange Berufslaufbahn vor sich haben, können mehr riskieren als Arbeitnehmer, die kurz vor der Rente stehen und dabei eventuell noch der Tochter oder dem Sohn im Studium finanziell zur Seite stehen.

Konkret tragen die Fonds folgende Aufschriften: sicherheitsorientiert, wachstumsorientiert und chancenorientiert. Alle Produkte sind sogenannte Mischfonds. Es befinden sich also verschieden Anlageklassen im Portfolio - eine Mischung. Die sicherheitsorientierte Lösung setzt also vermehrt auf Anleihen und nur vereinzelt auf Aktien. Das macht das Portfolio insgesamt krisensicher. Seit 2011 gab es überhaupt erst ein Jahr, in dem ein Verlust resultiert. Dieser fiel jedoch mit 2,3 Prozent sehr moderat aus. Insgesamt fährt der Fonds durchschnittlich 2,8 Prozent im Jahr ein.

Beim chancenorientierten Fonds setzt das Management hingegen fast ausschließlich auf den Aktienmarkt. Das ist gerade in guten Börsenzeiten gut, kann aber bei Turbulenzen auch nach hinten losgehen. Zwischen den Jahren 2012 und 2015 könnte der Fonds jedes Jahr deutlich mehr zehn Prozent zulegen, im Jahr 2011 mussten Anleger indes ein Minus von knapp elf Prozent hinnehmen. Das macht aber immer noch einen hervorragenden Schnitt von 9,3 Prozent pro Jahr.

Einmalig oder kontinuierlich kaufen?

Das können Verbraucher handhaben wie sie möchten. Bei Einmalanlagen müssen Sparer mindestens 500 Euro investieren. Mit einem Sparplan ist man ab monatlich 50 Euro dabei. Beim Erwerb von Fondsanteilen wird ein einmaliger Ausgabeaufschlag von 1,25 Prozent berechnet (fünf Prozent für Nicht-Kunden). Die laufenden Kosten betragen je nach Fonds jährlich zwischen 0,93 und 1,60 Prozent des verwalteten Anlagebetrages.

Für die Depotführung erhebt MoneYou keinerlei Kosten. Voraussetzung, um die MoneYou-Fonds kaufen zu können, ist die Einrichtung eines kostenlosen MoneYou Tagesgeldkontos, das dann auch als verzinsliches Verrechnungskonto dient. Sparguthaben auf diesem Tagesgeldkonto sind – genau wie beim Festgeld – bis 100.000 Euro über die niederländische Einlagensicherung geschützt.

Tipp: Wer bisher eher auf konservative Geldanlageprodukte wie Tages- und Festgeld gesetzt hat, probiert es zunächst am besten mit dem sicherheitsorientierten Fonds (ABN AMRO Profilfonds A).

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Seit Januar 2014 ist er bei biallo.de und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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