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08.09.2014 10:55

Hochzinsanleihen Finger weg von Ramschanleihen

von Thomas Brummer Autor
Fünf Prozent Rendite? Wo gibt es das noch? Bei sogenannten Hochzinsanleihen. Was sich dahinter verbirgt, was sie taugen und was lukrative Alternativen sind.
Hochzinsanleihen Finger weg von Ramschanleihen
Bei Junk-Bonds, zu deutsch Schrottanleihen, kann man sein Geld im schlechtesten Fall in die Tonne treten
Beim Sommerschlussverkauf geht so mancher Ramschartikel über die Ladentheke. Gleiches gelingt derzeit Unternehmen mit schlechter Bonität. Der alte Grundsatz, dass Risiko mit Rendite einhergeht, scheint derzeit am Markt für sogenannte High-Yield-Anleihen, zu deutsch Hochzinsanleihen, außer Kraft gesetzt zu sein. Kein Wunder: Anleger sind derzeit mit wenig zufrieden. Die zehnjährige Bundesanleihe rentiert aktuell bei 0,91 Prozent. Kurzfristig sackte die Rendite sogar auf unter 0,90 Prozent ab, die Zinsen für ein- bis dreijährige Bundeswertpapiere sind sogar negativ geworden. Selbst die Renditen der südeuropäischen Staaten Spanien und Italien sind deutlich nach unten gerauscht. Damit erhalten Anleger in etwa die Geldentwertung zurück, echter Vermögensaufbau ist damit aber nicht zu machen.

Wo gibt’s noch Zinsen?

„Höhere Erträge lassen sich erzielen, indem Anlageklassen wie Unternehmensanleihen, sogenannte High-Yield-Anleihen oder Schwellenlandanleihen beigemischt werden, daneben gehören auch konservative Anlagen wie Pfandbriefe dazu“, sagt Andrew Bosomworth, Leiter der Geldanlageabteilung bei Pimco Deutschland, einer Rentenfondsgesellschaft der Allianz. High-Yield-Anleihen werden von Unternehmen mit niedriger Bonität angeboten. In der Bezeichnung der bekannten Ratingagenturen - Moody´s, Standard & Poor´s sowie Fitch – sind damit Unternehmen gemeint, die den Stempel BBB oder darunter erhielten. Im Schnitt sind mit diesen Papieren derzeit rund fünf Prozent zu machen – viel zu wenig. Denn zum einen rentieren diese „Schrottanleihen“ (Junk-Bonds) auf einem Zehnjahrestief, zum anderen rechnen Experten damit, dass bei einem Konjunkturdämpfer fast 40 Prozent dieser Anleihen ausfallen könnten.
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Im zweiten Quartal ging laut Angaben des Statistischen Bundesamtes das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland um 0,2 Prozent zurück. Und auch die Europäische Zentralbank zweifelt noch an der Genesung Europas. Gerade die Staaten Südeuropas bereiten den Währungshütern Kopfzerbrechen. Eine Abkühlung ist also nicht ausgeschlossen, was die Gefahr erhöht, mit einer High-Yield-Anleihe Schiffbruch zu erleiden. Sie müssen ohnehin nicht auf eine einzelne Anleihe setzten, es gibt auch entsprechende Fonds. Wobei selbst das nicht nötig ist. Denn auch mit herkömmlichen Rentenfonds können Sie an der Niedrigzinspolitik der EZB vorbeimanövrieren.

Tipp: So finden Sie in unserem Rentenfondsrechner einige aussichtsreiche Titel. So etwa der DWS Vorsorge Rentenfonds 15Y, der auf Sicht der letzten fünf Jahre im Durschnitt mehr als zehn Prozent gestiegen ist - Jahr für Jahr. Auch sehr solide behauptet sich der Allianz Euro Rentenfonds A, der sogar für einen Sparplan verwendet werden kann.

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