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Startseite > Altersvorsorge > Fondsgebundene Riester-Rente: Hohe Renditechancen ohne Risiko

Riester Rente

Riesterrente
  1.
Ihr Geburtsdatum:
 (Format: Tag.Monat.Jahr)
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Bruttoverdienst 2015 :
 Euro gesamt
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Rentenbezug :
  4.
Rentenbeginn:
 Lebensjahr
  5.
Garantieklasse 

Die fondsgebundene Riester-Rente

Die Riester-Rente gibt es in Deutschland seit 2002 als eines von vielen ergänzenden privaten Altersvorsorgemodellen - neben staatlicher und betrieblicher Altersvorsorge - mit staatlicher Förderung. Die alternative sogenannte Rürup-Rente basiert hingegen auf Steuervorteilen während der Ansparjahre zur Altersvorsorge.

Neben einer klassischen Riester-Rente auch die fondsgebundene Riesterrente. Auf biallo.de finden Sie zu beiden Varianten jeweils ausführliche Übersichten mit sehr vielen preiswerten Angeboten.

Im Gegensatz zur klassischen Riester-Rentenversicherung weist die fondsgebundene Variante meist ein höheres Renditepotenzial auf, birgt aber auch ein höheres Risiko. Da diese Risiken über eine möglichst lange Laufzeit oft ausgeglichen werden müssen, ist die fondsgebundene Riester-Rente von ihrem Prinzip her vor allem für jüngere Sparer geeignet.

Per Gesetz wird für solche Formen der privaten Altersvorsorge eine Kapitalgarantie eingefordert. Daher muss bei der fondsgebundenen Altersvorsorge vor allem in den ersten Jahren ein vorgeschriebener Teil der Einzahlungen in sichere Wertpapiere fließen. Wird bei Rentenbeginn die fondsgebundene Rentenversicherung ausbezahlt, muss mindestens die über die Jahre hinweg eingezahlte Summe für den Riestersparer zur Verfügung stehen.


Riester-Fondssparpläne: Gute Aussichten für mehr Rendite


Immer mehr Riester-Sparer setzen auf Fonds. Gut drei Millionen Riester-Fondssparpläne registriert inzwischen der Fondsverband BVI – Tendenz steigend. Die Spareinlagen summieren sich auf rund 16 Milliarden Euro. Damit rangieren Riester-Fondssparpläne zwar noch weit hinter Riester-Rentenpolicen, die mit rund elf Millionen Verträgen unangefochten das beliebteste Riester-Produkt sind – doch der Vorsprung schmilzt.
Die Absicht der Fondssparer ist klar: Sie möchten mit der Fokussierung auf Aktien höhere Renditen und damit höhere Renten erwirtschaften, als es aktuell mit den Magerzinsen für Riester-Banksparpläne und den gesunkenen Garantiezinsen für Riester-Rentenversicherungen möglich ist. Für jüngere Sparer ist diese Hoffnung durchaus begründet, für ältere trifft dies nur bedingt zu.

Fondsgebundene Riesterrente: Das Prinzip

Der Sparplan: Riester-Fondssparpläne entsprechen dem klassischen Sparplanprinzip: Der Anleger überweist regelmäßig, zumeist monatlich, einen bestimmten Betrag an die Investmentgesellschaft. Diese erwirbt mit dem Geld Anteile ausgewählter Investmentfonds und verwahrt die Papiere in einem Depot. Die Auswahl der Fonds erfolgt in der Regel durch die Investmentgesellschaft. Je näher das Rentenalter rückt, desto größere Sparanteile fließen in schwankungsarme und wertstabile Rentenfonds.

Förderung: Der Staat unterstützt das Riester-Vorsorgesparen mit Geldprämien und Steuervergünstigungen. Pro Sparvertrag gibt es jährlich 154 Euro Grundzulage plus 300 Euro je Kind. Vor 2008 geborene Kinder erhalten 185 Euro Kinderzulage. Zusätzlich dürfen Riester-Sparer bis zu 2.100 Euro als Sonderausgabe in der Steuererklärung geltend machen. Sind die erhaltenen Fördergelder geringer als die durch den Sonderausgabenabzug erzielbare Steuerersparnis, schreibt das Finanzamt die Differenz dem Anleger für das nächste Jahr gut.

Rentenphase: Die Auszahlung des angesparten Vorsorgeguthabens erfolgt als lebenslange Rente. Bei Abschluss des Vertrags steht die garantierte Mindestrente bereits fest. Ihre Höhe ergibt sich durch die Kapitalgarantie auf die eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen.
Fondsgebundene Riesterrente: Die Vertragsbedingungen
Laufzeit: Neu abgeschlossene Riester-Fondssparpläne laufen mindestens bis zum 62. Lebensjahr, Altverträge bis zum 60. Anschließend folgt die Verrentung mittels Auszahlplan. Ab dem 85. Lebensjahr wird der Auszahlplan durch eine Rentenversicherung ersetzt, die lebenslange Zahlungen garantiert.

Eigenbeitrag: Um in den Genuss der vollen Zulagen zu kommen, müssen Sparer einen Mindesteigenbeitrag von vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens erbringen. Zahlt der Sparer weniger ein, kürzt sich der staatliche Zuschuss entsprechend.

Flexibilität: Riester-Fondssparpläne sind völlig flexibel: Sparer können ihre
Beiträge bei Bedarf reduzieren oder ganz aussetzen, aber natürlich auch erhöhen. Ebenso kann man frei wählen, in welchem Rhythmus man einzahlen möchte - monatlich, zweimonatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich.

Kapitalentnahme: Riester-Sparer können sich bis zu 30 Prozent ihres Vorsorgeguthabens zu Beginn der Rentenphase auf einen Schlag auszahlen lassen. Allerdings muss man das ausgezahlte Geld versteuern, weshalb die Entnahme nicht unbedingt ratsam ist.
Kapitalschutz: Riester Fondssparpläne sichern die eingezahlten Gelder plus Zulagen zu Rentenbeginn. Wird der Vertrag vorzeitig aufgelöst, besteht kein Kapitalschutz.
Kündigung: Bei vorzeitiger Vertragskündigung muss der Sparer die erhaltenen Zulagen plus Steuervorteile an das Finanzamt zurückzahlen.

Tod: Guthaben aus Riester-Renten können steuerunschädlich an den Ehepartner im Todesfall übertragen werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Partner über einen eigenen Riester-Vertrag verfügt, andernfalls gehen Zulagen plus Steuervorteile verloren.
Vererbung: Erben haben nur der Anspruch auf das angesammelte Kapital abzüglich der steuerlichen Förderung und Zuschüsse. Aufgelaufene Zinsen und Erträge (Kursgewinne) müssen sie versteuern.
Fondsgebundene Riester-Rente (Sparplan): Kosten, Risiken und Steuern
Kosten: Riester-Fondssparpläne gelten nach Banksparplänen als relativ kostengünstigste Riester-Produkte. Unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten sind sie sicherlich effektiv, denn sie versprechen gute Renditechancen. Wird jedoch rein die Kostenseite betrachtet, ist das Bild weniger positiv. Anleger zahlen Ausgabeaufschläge und Depot-gebühren. Hinzu kommen die bei aktiv verwalteten Investmentfonds üblichen Managementgebühren. Diese betragen je nach Fondsart zwischen 0,15 und 1,50 Prozent pro Jahr.

Tipp: Riester-Fondsparpläne kann man nicht nur bei Banken und Fondsgesellschaften erwerben, sondern auch bei freien Fondsvermittlern. Diese bieten oft hohe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag. Die Nachlässe betragen in der Regel 50 Prozent, manchmal sogar bis zu 100 Prozent.

Risiken: Riester-Fondssparpläne bieten zwar langfristig gute Renditeaussichten, dennoch sind sie nicht für jedermann geeignet. Grund: Sie besitzen keine Gewinngarantie! Die Fonds-gesellschaften müssen lediglich zu Beginn der Auszahlphase (frühestens mit 60 Jahren) die Summe der eingezahlten Beiträge und Zulagen garantieren. Zwischenzeitliche Verluste sind nicht ausgeschlossen, das gilt vor allem, wenn der Sparplan vorzeitig gekündigt wird.

Ob der Fondssparplan letztlich mehr erwirtschaftet als den Kapitalerhalt, ist ungewiss. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Entwicklung an den Kapitalmärkten, dem Anlagekonzept und der Qualität der zur Auswahl stehenden Fonds. Entscheidet sich der Anleger für das falsche Depotkonzept beziehungsweise die Portfoliomanager für die falsche Anlagestrategie, kann viel Rendite verloren gehen.

Hinweis: Wer auf eine Gewinngarantie nicht verzichten möchte, der muss eine klassische Riester-Rentenversicherung wählen. Rentenpolicen bieten derzeit eine Garantieverzinsung von 1,25 Prozent auf den Sparanteil plus Beteiligung an den Überschüssen der Gesellschaft.

Sparphase: Riester-Sparer sind während der Ansparphase von Kapitalertragsteuern befreit. Das Sparguthaben kann also ungemindert den Zinseszinseffekt ausnutzen und wachsen.
Auszahlphase: Riester-Renten fließen zu 100 Prozent in das zu versteuernde Einkommen im Rentenalter ein.

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