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Gebäudeversicherung: Die Risiken steigen

Gebäudeversicherung

Warum braucht man eine Wohngebäudeversicherung?

Naturkatastrophen verursachen in Deutschland immer wieder Milliardenschäden. Für Hausbesitzer kann die tobende Natur zum Verhängnis werden. Stürme, Feuer und Leitungswasser stellen die größten Gefahren für die eigenen vier Wände dar. Die so entstandenen Schäden, sind mit großen wirtschaftlichen Einbußen verbunden und können Eigentümer in den finanziellen Ruin treiben. Eine Gebäudeversicherung bietet umfassende finanzielle Hilfe im Schadensfall.

Welche Schäden deckt eine Wohngebäudeversicherung ab?

Abgedeckt sind Schäden, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Absturz durch bemannte Flugkörper, Leitungswasser, Sturm und Hagel am Gebäude entstehen. Nicht nur das Gebäude selbst, auch andere Gebäude auf dem gleichen Grundstück oder fest mit dem Haus verankerten Teile unterliegen dem Versicherungsschutz. Hierzu gehören Zentralheizungsanlagen, fest verlegte Fußböden, Einbauschränke und Sanitärinstallationen. Die Gebäudeversicherung übernimmt auch die Unterbringung in einer Übergangswohnung für bis zu zwölf Monate oder Kosten für Räum- und Abbrucharbeiten.

Welche Schäden deckt die Wohngebäudeversicherung nicht ab?

Die Versicherung greift nicht bei Schäden, die durch vorsätzliche oder grob fahrlässige Handlungen entstanden sind. Es gibt aber noch eine lange Liste an Schäden und Schadenverursacher, die nicht in der gewöhnlichen Gebäudeversicherung enthalten sind, die die Versicherer aber in ihre Policen gegen Aufpreis integrieren. Dazu gehören zum Beispiel Schäden durch Kernenergie, Kriegsereignisse, Grund- und Hochwasser, Lawinen und Sturmfluten.

Wie wird die Versicherungssumme ermittelt?

Die Gebäudeversicherung kann auf drei Arten ermittelt werden. Erstens, Schätzung durch einen Gutachter: Die teuerste und daher nicht empfehlenswerte Methode ist die Ermittlung des Verkehrswerts durch einen von der Versicherung anerkannten Gutachter. Zweitens, die Umrechnung aus dem Gebäudeneuwert: diese Methode ist nur möglich, wenn die kompletten Unterlagen der Baukosten vorliegen. Drittens, die Wertermittlung nach Größe und Ausstattung des Gebäudes: Die Grundlage bildet hier Lage, Größe, Alter, Bauweise und Ausstattung des Gebäudes. Einfach die Fragen in unserem Rechner beantworten.…

Ist eine Wohngebäudeversicherung Pflicht?

Nein. Als Eigentümer ist man nicht verpflichtet eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Wer jedoch ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft und den Kauf ganz oder teilweise finanziert, den verpflichtet die Bank oder Sparkasse, eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Experten raten aber dringend dazu, denkt man nur daran, welchen Schaden ein starker Sturm oder ein Feuer anrichten können. Bei Aufnahme eines Kredits zum Erwerb des Objekts, legen Banken sogar großen Wert auf einen Nachweis über eine Gebäudeversicherung als Sicherheitsleistung.

Gibt es eine Selbstbeteiligung bei der Wohngebäudeversicherung?

Wenn man eine Gebäudeversicherung abschließt, kann man um die Kosten der Beiträge zu senken, eine Selbstbeteiligung im Schadenfall vereinbaren. Bei der Wohngebäudeversicherung gelten wie bei den meisten Versicherungen: Je höher die Summe der Selbstbeteiligung, desto niedriger der Versicherungsbeitrag!

Muss man Modernisierungen oder Umbauten der Wohngebäudeversicherung melden?

Meistens steigt der Wert eines Objekts durch Modernisierungsmaßnahmen, An- oder Umbauten. Das sollte dem Versicherer unbedingt bekannt gegeben werden, um eine daraus resultierende Unterversicherung zu vermeiden. Nur dann hat man im Schadenfall Anspruch auf die volle Erstattung.

Welche Informationen müssen der Wohngebäudeversicherung unbedingt weitergegeben werden?

Wenn im Haus oder in der unmittelbaren Nachbarschaft des Hauses ein Gewerbe betrieben wird, ist dies der Wohngebäudeversicherung zu mitzuteilen. Anbauten, Modernisierung und Umbauten sollten der Wohngebäudeversicherung genauso gemeldet werden, wie Leerstand.

Welche Pflichten hat man als Versicherungsnehmer einer Wohngebäudeversicherung?

Als Versicherungsnehmer einer Gebäudeversicherung muss man die gesetzlichen Bauvorschriften einhalten. Man muss sich um die schnelle Beseitigung von Mängeln am Objekt kümmern und um die ordnungsgemäße Beheizung des Gebäudes um Frostschäden – vor allem an Wasserleitungen - vorzubeugen. Zudem ist man verantwortlich für die Kontrolle unbenutzter oder unbewohnter Gebäudeteile.

Was passiert mit der Wohngebäudeversicherung beim Verkauf des Hauses?

Die Gebäudeversicherung geht beim Hauskauf automatisch auf den neuen Eigentümer über. Dem Neueigentümer steht jedoch einen Monat lang ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. So hat er ausreichend Zeit um die alte Wohngebäudeversicherung mit anderen Gebäudeversicherungen zu vergleichen und den für sich besten Anbieter zu finden.

Weitere Informationen zum Thema Kündigung der Wohngebäudeversicherung erhalten Sie hier.

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